Workflow Management |
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Umsetzung objektorientierter Konstrukte im internen Rechnungswesen |
Andrea Back-Hock |
Zusammenfassung
Der folgende Beitrag beschreibt Erfahrungen aus der Realisierung einer stufenweisen
Deckungsbeitragsrechnung als Demonstrationsprototyp in ACTOR 3.1p und Überlegungen zu
einer objektorientierten Grundrechnungskonzeption. Darauf basiert eine erste Einschätzung, ob
und inwieweit objektorientierte Konstrukte für Anwendungen des internen Rechnungswesens
vorteilhaft sind. Die Fähigkeiten der objektorientierten Programmierung (OOP) kommen zum
Tragen, wenn in einem Anwendungsgebiet viel vererbt werden kann und wenig völlig neue
Objekte gefordert werden. Das interne Rechnungswesen zeichnet sich jedoch durch eine
relativ geringe und abgegrenzte Menge an einfachen Methoden und eine sehr umfangreiche
Datenbasis aus. Die relationale Gestaltung der Grundrechnung läßt sich gut auf objektorientierte
Konzepte übertragen, allerdings verlangt deren Umsetzung noch eine weitere Reifung der
objektorientierten Datenbanksysteme (DDDB). Im Bereich der Kalkulation können die Vorteile
der OOP gut genutzt werden, da sie sich hierarchisch in mehrere Abstraktionsstufen gliedern
läßt. Gleiches gilt für die stufenweise Deckungsbeitragsrechnung. Planungs- und
Entscheidungsrechnungen sind aufgrund ihrer mathematischen Ausrichtung weniger sinnvoll in
OOP zu realisieren. Allerdings bietet die Investitionsrechnung ein gutes Einsatzfeld, denn hierfür
sind Datenbankzugriffe nicht so häufig notwendig. Bei ihr kann die Oberflächenprogrammierung
zu sehr anschaulichen Sensitivitätsanalysen mit interaktiver Grafikmanipulation eingesetzt
werden.
Dieses Heft ist vergriffen, d.h. nicht mehr lieferbar. Eine Neuauflage ist nicht geplant.
Die Beiträge aus diesem Heft sind jedoch noch separat und kostenpflichtig unter
www.genios.de erhältlich.
HMD, Heft 176, März 1994
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