HMD Praxis der Wirtschaftsinformatik

ISSN 1436-3011

18.03.2010


Home
Suche
HMD aktuell
Aktuelle Ausgabe
40 Jahre HMD
Vorschau
Buchbesprechungen
HMD-Glossar
Veranstaltungskalender
HMD beziehen
HMD Probeabo
HMD Abo
HMD Einzelheft
Bezugsbedingungen
HMD archiv
HMD Info
Mehr über HMD
Herausgebergremium
Gastherausgeber
Mediadaten
Redaktion /' Verlag
Impressum
Autoren/ Gutachter
Autorenrichtlinien
Autorenfragebogen
Gutachter für die HMD
Beurteilungsbogen

Workflow Management

[Zurück zum Inhaltsverzeichnis -
- Feedback an den Herausgeber]

Umsetzung objektorientierter Konstrukte im internen Rechnungswesen

Andrea Back-Hock

Zusammenfassung

Der folgende Beitrag beschreibt Erfahrungen aus der Realisierung einer stufenweisen Deckungsbeitragsrechnung als Demonstrationsprototyp in ACTOR 3.1p und Überlegungen zu einer objektorientierten Grundrechnungskonzeption. Darauf basiert eine erste Einschätzung, ob und inwieweit objektorientierte Konstrukte für Anwendungen des internen Rechnungswesens vorteilhaft sind. Die Fähigkeiten der objektorientierten Programmierung (OOP) kommen zum Tragen, wenn in einem Anwendungsgebiet viel vererbt werden kann und wenig völlig neue Objekte gefordert werden. Das interne Rechnungswesen zeichnet sich jedoch durch eine relativ geringe und abgegrenzte Menge an einfachen Methoden und eine sehr umfangreiche Datenbasis aus. Die relationale Gestaltung der Grundrechnung läßt sich gut auf objektorientierte Konzepte übertragen, allerdings verlangt deren Umsetzung noch eine weitere Reifung der objektorientierten Datenbanksysteme (DDDB). Im Bereich der Kalkulation können die Vorteile der OOP gut genutzt werden, da sie sich hierarchisch in mehrere Abstraktionsstufen gliedern läßt. Gleiches gilt für die stufenweise Deckungsbeitragsrechnung. Planungs- und Entscheidungsrechnungen sind aufgrund ihrer mathematischen Ausrichtung weniger sinnvoll in OOP zu realisieren. Allerdings bietet die Investitionsrechnung ein gutes Einsatzfeld, denn hierfür sind Datenbankzugriffe nicht so häufig notwendig. Bei ihr kann die Oberflächenprogrammierung zu sehr anschaulichen Sensitivitätsanalysen mit interaktiver Grafikmanipulation eingesetzt werden.

Dieses Heft ist vergriffen, d.h. nicht mehr lieferbar. Eine Neuauflage ist nicht geplant. Die Beiträge aus diesem Heft sind jedoch noch separat und kostenpflichtig unter www.genios.de erhältlich.

HMD, Heft 176, März 1994

hosted by dpunkt.verlag