Schlanke DV-Organisation |
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Sukzessives Re-Engineering in einem mittelständischen Softwarehaus |
Patrick Dornhoff |
Zusammenfassung
Mittelständische Softwarehäuser sehen sich durch die aktuellen Entwicklungen in der
Informationsverarbeitung mit zahlreichen Problemen konfrontiert. Faktoren wie verstärkter
Wettbewerbsdruck, technischer Fortschritt bei Hard- und Software, Überalterung der bisherigen
Programme sowie geänderte Marktbedürfnisse machen einen Wandel in der DV-Architektur
erforderlich. Das Beratungs- und Systemhaus CW Computer Wolff versucht für sein
wohnungswirtschaftliches Softwareprodukt WODIS diesen Wandel durch sogenanntes
sukzessives Re-Engineering zu vollziehen. Beim sukzessiven Re-Engineering wird der
Re-Engineering-Prozeß zeitlich gestreckt, so daß der Übergang auf die neue Architektur beim
Anwender nicht abrupt erfolgt, sondern das überkommene DV-System schrittweise durch das
neue Produkt abgelöst wird. Voraussetzung für das sukzessive Re-Engineering ist die
erfolgreiche Integration der gewachsenen Variante mit dem neuen Produkt. Besondere
Beachtung ist hierbei dem Entwurf eines gemeinsamen Datenmodells, der
Konsistenzsicherung der Datenbestände sowie den Auswirkungen auf die Netzwerkarchitektur
zu schenken. Das Vorgehen beim sukzessiven Re-Engineering wird in einem
Re-Engineering-Plan festgeschrieben.
Dieses Heft ist vergriffen, d.h. nicht mehr lieferbar. Eine Neuauflage ist nicht geplant.
Die Beiträge aus diesem Heft sind jedoch noch separat und kostenpflichtig unter
www.genios.de erhältlich.
HMD, Heft 179, September 1994
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