Objektorientierte Anwendungsarchitekturen - unternehmensweit |
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Die Rolle der Informatik bei der strategischen Neuausrichtung eines Unternehmens |
Johann Friederichs |
Zusammenfassung
Auch die chemische Industrie bewegt sich seit Jahren in einem schwierigen wirtschaftlichen
Umfeld. Die aus der Veränderungsgeschwindigkeit der Märkte folgende Komplexität und die
Reaktionen des Unternehmens HOECHST werden beschrieben. Diese umfassen eine
strategische Neuausrichtung in der mehrdimensionalen Matrixorganisation Richtung weiterer
Flexibilisierung, die Bildung von Business Units und die Neuorientierung entlang der
Geschäftsprozeßketten. Die Anpassungsprozesse der Informatik an die Dynamik der Markt-
und Organisationsveränderungen und das sich wandelnde Rollenverständnis der Informatik
werden unter der Sicht "Kunden-Dienstleister" besprochen. Diese führen über
Projektorientierung und die Bildung strategischer Geschäftsfelder zu Formen "virtueller"
Organisation. Geschäftsprozeßorientierung und der Einsatz integrierter Software fordern von
der Informatik wachsende Organisationskompetenz. Anhand zweier strategischer Großprojekte
werden die Rollenverteilung zwischen Unternehmenseinheiten und Informatik, sowie die für den
Projekterfolg erforderlichen Gemeinschaftsleistungen erläutert.
Dieses Heft ist vergriffen, d.h. nicht mehr lieferbar. Eine Neuauflage ist nicht geplant.
Die Beiträge aus diesem Heft sind jedoch noch separat und kostenpflichtig unter
www.genios.de erhältlich.
HMD, Heft 180, November 1994
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