HMD 182, 32. Jahrgang, März 1995

Finanz- und Rechnungswesen

Herausgeber: Rolf M. Katzsch

Rechnergestütztes Prozeßkostenmanagement bei GARDENA

Erich Schefold

Zusammenfassung

Das unternehmerische Umfeld verändert sich dramatisch. Die Kostenrechnungssysteme der Unternehmen orientieren sich aber weiterhin an den Theorien der 60er Jahre, die für die praktische Controlling-Arbeit aber immer mehr an Aussagekraft verlieren. Die Prozeßkostenrechnung, die in Theorie und Praxis viel und kontrovers diskutiert wird, liefert Ansätze für die notwendige Neuorientierung der Controlling-Systeme der Zukunft. Die zukünftigen Controlling-Systeme müssen, wenn sie den ständig wechselnden Problemen gewachsen sein wollen, äußerst flexibel gestaltet werden. "Standard-Lösungen" gehören wohl der Vergangenheit an, da die "Standard-Probleme" ständig abnehmen. Gesucht ist die "flexible response" des Controllings. Ebenso wie von den Controlling-Systemen verlangt wird, daß sie einen Beitrag zur Umsetzung von Unternehmenszielen leisten. Sie müssen das Verhalten der Entscheider im Unternehmen beeinflussen. Mit der Dezentralisierung von Kompetenzen wird diese "Verhaltensorientierung" immer wichtiger. Für alle am Produktionsprozeß beteiligten Funktionen sind die Produktkosten dafür das zentrale Thema. Daß bisherige Kalkulationen die Produktkosten nur teilweise abbilden und irreführende Signale geben, wird für viele Unternehmen zum Problem. Der nachfolgende Beitrag zeigt, wie bei der GARDENA Kress + Kastner GmbH versucht wird, diesem Problem zu begegnen.

Dieses Heft ist nicht mehr lieferbar. Eine Neuauflage ist nicht geplant.

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