HMD 182, 32. Jahrgang, März 1995

Finanz- und Rechnungswesen

Herausgeber: Rolf M. Katzsch

Anforderungen des Target Costing in einem Maschinenbauunternehmen an die EDV-Unterstützung

Hans-Peter Rau

Zusammenfassung

Target Costing ersetzt die introvertierte Betrachtungsweise bisheriger Kostenrechnungssysteme durch einen produktergebnis- und marktbezogenen Ansatz. Aus strategischen Analysen hinsichtlich Weiterentwicklung bisheriger und Entwicklung neuer Produkte, ihrer Wettbewerbspositionierung und der daraus abgeleiteten Planung bezüglich Marktvolumen, -anteil und Verkaufspreis sowie einer realistischen Ergebniszielsetzung für das Unternehmen ermittelt es die dafür mögliche Selbstkostenobergrenze. Diese ist dann Grundlage zur Festlegung der Wertschöpfungskette mit zugehöriger konkreter Ablauf- und Aufbauorganisation nach Methoden der Prozeßkostenrechnung. Internationale Preis-, Kosten- und Qualitätsdifferenzen z. B. durch Billiglohnländer sind dabei zu berücksichtigen. Die bisher schon von der EDV bereitgestellten, unternehmensinternen Daten müssen für diese Aufgaben durch globale, externe Daten drastisch erweitert und analysegerecht bereitgestellt werden.

Dieses Heft ist nicht mehr lieferbar. Eine Neuauflage ist nicht geplant.

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