Objektorientierte Datenbanken |
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Versant - Erfahrungen aus einem kommerziellen Anwendungsbereich |
M. A. Barton, N. Schmeiszner, L. Strauß |
Zusammenfassung
Objektorientierte Datenbanken sind ein wichtiger Baustein einer durchgehend
objektorientierten Systemarchitektur. Ihre Vorteile wurden bei technischen Applikationen
bereits eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Gilt das auch für den kommerziellen
Anwendungsbereich? Charakteristisch für diese Art von Anwendungen sind optimaler
Datendurchsatz bei gleichzeitigem Zugriff vieler Benutzer auf gemeinsame Daten -
Anforderungen, die an technische Applikationen bisher nur selten gestellt wurden.
Dieser Artikel berichtet über ein Projekt in dem Versant als objektorientiertes
Datenbanksystem eingesetzt wurde. Der Hersteller von Versant ist einer der wenigen, der
bereits auf Erfahrungen im kommerziellen Anwendungsbereich verweisen kann. Die
Anwendung ist gekennzeichnet durch kurze Transaktionen mit großen Mengen von
einfachen Daten, sowie komplexe Abfragen über stark vernetzte Objekthierarchien.
Während der Projektdurchführung wurde klar, daß einfaches Mapping der Objekte
zwischen Datenbank und Hauptspeicher und einfache Navigation durch komplexe
Datenstrukturen noch keine Applikation ausmachen. Fehlende Funktionalität wie
Unterstützung von Referential Integrity muß in der Applikationsarchitektur Berücksichtigung
finden. Persistenz der Objekte bekommt man fast geschenkt, der Objektmodellierung muß
aber nach wie vor ein Datenbankdesign folgen.
Dieses Heft ist vergriffen, d.h. nicht mehr lieferbar. Eine Neuauflage ist nicht geplant.
Die Beiträge aus diesem Heft sind jedoch noch separat und kostenpflichtig unter
www.genios.de erhältlich.
HMD, Heft 183, Mai 1995
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