Virtuelle Organisation |
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Virtuelle Unternehmen als Unternehmenstyp der Zukunft? |
Oksana Arnold, Wolfgang Faisst, Martina Härtling, Pascal Sieber |
Zusammenfassung
Das "Virtuelle Unternehmen" (VU) ist im Zusammenhang mit der Diskussion um neue
Organi-sationsformen zu einem weit verbreiteten Begriff geworden, wobei die in
zahlreichen Veröffent-lichungen zu findenden Ansichten teilweise noch divergieren. Ziel
dieses Artikels ist es, von einer Analyse bestehender Interpretationen des VU-Begriffs
eine VU-Arbeitsdefinition abzuleiten und diese zu erläutern. Sie stellt aus unserer Sicht
den Konsens der bisherigen Ansichten dar. Ein wichtiger Bestandteil des VU ist dabei die
Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien zur Bewältigung der
Koordination, die im Zusammenhang mit den Aufgaben des Managements im VU
entsteht. Deshalb erfolgt anschließend die Darstellung spezifischer Informations- und
Kommunikationssysteme und ihrer Verwendung im VU.
Die Entwicklung Virtueller Unternehmen in der Praxis steht noch am Anfang. Erste
empirische Untersuchungen haben gezeigt, daß Virtuelle Unternehmen, die der
Arbeitsdefinition genügen, noch sehr selten anzutreffen sind und sich auf wenige
Marktsegmente beschränken. Viel häufiger findet man dagegen Unternehmen bzw.
Unternehmensverbünde, die bestimmte VU-Elemente aufweisen und sich auf
Entwicklungsstufen zum VU befinden. Diese Entwicklungsstufen werden durch die
entsprechenden Merkmale charakterisiert und mit Beispielen der durchgeführten
empirischen Untersuchung belegt.
Dieses Heft ist vergriffen, d.h. nicht mehr lieferbar. Eine Neuauflage ist nicht geplant.
Die Beiträge aus diesem Heft sind jedoch noch separat und kostenpflichtig unter
www.genios.de erhältlich.
HMD, Heft 185, September 1995
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