Virtuelle Organisation |
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Das Softwarewerkstätten-Konzept der RWE Energie - Virtuelle Arbeitsorganisation in der Software-Entwicklung |
Thomas Nowack |
Zusammenfassung
Alle Energieversorgungsunternehmen (EVU) weisen im wesentlichen die gleichen
Geschäfts-prozesse auf, und diese Prozesse lassen sich prinzipiell durch die gleiche
Software unterstützen. Ausgehend von diesem Grundgedanken sucht die RWE Energie
AG (Essen) in der Anwendungsentwicklung die Zusammenarbeit mit anderen EVU -
innerhalb des RWE-Konzerns wie auch mit nationalen und internationalen Partnern, z. B.
in Rußland und Ungarn. Dies erschließt beträchtliche Synergiepotentiale durch die
Vermeidung von Mehrfachentwicklungen und durch den Know-how-Transfer zwischen den
beteiligten Unternehmen; zudem lassen sich die Entwicklungsergebnisse als
EVU-Branchensoftware vermarkten. Bei der Organisation der Zusammenarbeit kommen
sog. Software-Werkstätten zum Einsatz, kleine Teams aus Mitarbeitern eines oder
mehrerer Unternehmen, die full-time für die Lösung einer geschlossenen IV-Aufgabe
eingesetzt werden. Ihre gegenseitige Abstimmung basiert auf Methoden des
Projektmanagements sowie auf Elementen virtueller Arbeitsorganisation. Zu den Vorteilen
des Werkstättenkonzeptes ist neben der effizienteren Teamarbeit vor allem die Nähe
zwischen Entwicklern und Anwendern zu rechnen.
Dieses Heft ist vergriffen, d.h. nicht mehr lieferbar. Eine Neuauflage ist nicht geplant.
Die Beiträge aus diesem Heft sind jedoch noch separat und kostenpflichtig unter
www.genios.de erhältlich.
HMD, Heft 185, September 1995
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