Virtuelle Organisation |
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Telearbeit aus Sicht der IT-Industrie |
Herwig Heckl |
Zusammenfassung
Informations- und Kommunikationstechnologien haben einen Stand erreicht, der im
Büroumfeld dezentralisiertes Arbeiten und gleichzeitig enge Kommunikationsbeziehungen
über große Entfernungen ermöglicht. Die notwendigen Produkte sind so weit entwickelt,
daß Informationsverarbeitung und -weitergabe nahezu überall möglich ist.
Produktivitätsdruck einerseits und die kostengünstige Verfügbarkeit der Technik
andererseits führen im Augenblick in allen Industrienationen flächendeckend und
spartenübergreifend zu Business-Reengineering-Maßnahmen von bisher nicht gekannten
Ausmaßen, die alle konventionellen, papierorientierten Arbeitsprozesse in den
Wirtschafts- und Verwaltungsbereichen in Frage stellen. In diesem Umfeld wird die
Telearbeit nach langen Jahren schwieriger Grundsatzdiskussionen eine Schlüsselfunktion
in allen neu entstehenden vernetzten Arbeitsprozessen übernehmen. Elektronisch
gestützte Telearbeit mit ihren vielen denkbaren Varianten, von der Teleheimarbeit über
Telezentren bis hin zu mobilen Büros, birgt für alle Beteiligten ein erhebliches
ökonomisches Potential, mögliche negative Nebenwirkungen können von vornherein
durch einen pragmatischen Abstimmungsprozeß zwischen allen Beteiligten ausgeschaltet
werden.
Dieses Heft ist vergriffen, d.h. nicht mehr lieferbar. Eine Neuauflage ist nicht geplant.
Die Beiträge aus diesem Heft sind jedoch noch separat und kostenpflichtig unter
www.genios.de erhältlich.
HMD, Heft 185, September 1995
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