Virtuelle Organisation |
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Virtuelle Unternehmen - Unternehmen mit einem rechtssicheren informationstechnischen Rückgrat? |
Thomas Müthlein |
Zusammenfassung
Durch die Gründung eines virtuellen Unternehmens werden eine Reihe von
unterschiedlichen Rechtsgebieten berührt. Ihre nähere Untersuchung zeigt, daß der
wirtschaftlich reizvolle Gedanke eines virtuellen Unternehmens in ein zum Teil starres
rechtliches Korsett gezwängt werden muß. Die Flexibilität, die eine solche
Unternehmensform gewährleisten soll, wird sehr schnell schon durch die
Institutionalisierung als Gesellschaft mit einem entsprechenden Gesellschaftsvertrag in
Frage gestellt. Im Bereich des für diese Unternehmen existenziellen IT-Einsatzes werden
sich insbesondere datenschutzrechtlich Schwierigkeiten dadurch ergeben, daß einzelne
Mitarbeiter Diener mehrerer Herren (Mutter- bzw. virtuelles Unternehmen) sind. Aber auch
prozeßrechtliche Unsicherheiten können zu ernsten Problemen führen.
Die Betrachtung ergibt, daß das virtuelle Unternehmen zu seiner Realisierung einer
gründlichen rechtlichen Planung bedarf.
Dieses Heft ist vergriffen, d.h. nicht mehr lieferbar. Eine Neuauflage ist nicht geplant.
Die Beiträge aus diesem Heft sind jedoch noch separat und kostenpflichtig unter
www.genios.de erhältlich.
HMD, Heft 185, September 1995
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