HMD Praxis der Wirtschaftsinformatik

ISSN 1436-3011

02.09.2010


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Virtuelle Organisation

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Virtuelle Unternehmen - Unternehmen mit einem rechtssicheren informationstechnischen Rückgrat?

Thomas Müthlein

Zusammenfassung

Durch die Gründung eines virtuellen Unternehmens werden eine Reihe von unterschiedlichen Rechtsgebieten berührt. Ihre nähere Untersuchung zeigt, daß der wirtschaftlich reizvolle Gedanke eines virtuellen Unternehmens in ein zum Teil starres rechtliches Korsett gezwängt werden muß. Die Flexibilität, die eine solche Unternehmensform gewährleisten soll, wird sehr schnell schon durch die Institutionalisierung als Gesellschaft mit einem entsprechenden Gesellschaftsvertrag in Frage gestellt. Im Bereich des für diese Unternehmen existenziellen IT-Einsatzes werden sich insbesondere datenschutzrechtlich Schwierigkeiten dadurch ergeben, daß einzelne Mitarbeiter Diener mehrerer Herren (Mutter- bzw. virtuelles Unternehmen) sind. Aber auch prozeßrechtliche Unsicherheiten können zu ernsten Problemen führen.

Die Betrachtung ergibt, daß das virtuelle Unternehmen zu seiner Realisierung einer gründlichen rechtlichen Planung bedarf.

Dieses Heft ist vergriffen, d.h. nicht mehr lieferbar. Eine Neuauflage ist nicht geplant. Die Beiträge aus diesem Heft sind jedoch noch separat und kostenpflichtig unter www.genios.de erhältlich.

HMD, Heft 185, September 1995

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