Service Management |
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Referenzmodelle für Geschäftsprozesse |
Gerhard Keller, Karl Popp |
Zusammenfassung
Jahrelang wurden DV-Anwendungssysteme primär unter dem Ziel der
bereichsbezogenen Optimierung in den Unternehmen eingeführt. Trends wie das
Computer Integrated Manufacturing oder das Lean Management waren Ansätze, mehr die
Geschäftsprozesse in den Vordergrund zu stellen. Eine durchgängige
Geschäftsprozeßrealisierung wurde in der Praxis allerdings nur in den seltensten Fällen
erreicht. Restriktionen in der DV-Technologie einerseits, mangelndes Wissen über die
Gestaltung von Geschäftsprozessen andererseits könnten Ursachen hierfür sein. Moderne
Anwendungssysteme, die z. B. auf Client/Server-Technologien aufbauen, erlauben
zunehmend eine durchgängige Unterstützung von Geschäftsprozessen. Die Gestaltung
von Geschäftsprozessen muß sich an den Zielen der Unternehmen orientieren, d.h. der
Unternehmens-, der Organisationsplaner und die Fachanwender müssen ihre
Geschäftsprozeßanforderungen definieren, damit das einzusetzende Anwendungssystem
effektiv im Unternehmen arbeitet. Referenzmodelle, die unterschiedliche
Geschäftsprozeßvarianten offenlegen, können eine Wissensbasis für den
Geschäftsprozeßplaner sein und somit als Hilfsmittel innerhalb der
Geschäftsprozeßgestaltung dienen. Welchen Nutzen das R/3-Referenzmodell dem Planer
bringen kann, wird im folgenden Beitrag aufgezeigt.
Dieses Heft ist vergriffen, d.h. nicht mehr lieferbar. Eine Neuauflage ist nicht geplant.
Die Beiträge aus diesem Heft sind jedoch noch separat und kostenpflichtig unter
www.genios.de erhältlich.
HMD, Heft 187, Januar 1996
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