HMD 192, 33. Jahrgang, November 1996

Virtuelle Netze

Herausgeber: Michael Mörike

Virtual Reality als Komponente multimedialer Informationssysteme

Michael Zilker

Zusammenfassung

Virtual Reality (VR) ist ein junger Begriff für eine revolutionäre Technik der Schnittstelle Mensch-Maschine. Die Interaktionsmöglichkeiten beschränken sich nicht wie bisher auf Bildschirm und Tastatur bzw. Maus, sondern bekommen neue Dimensionen. Ein wichtiger Unterschied zur bisherigen Interaktion liegt in der Möglichkeit der Immersion. D. h., der Benutzer taucht mit Beteiligung möglichst aller Sinne in das Rechnersystem ein. Hierzu werden neben spezieller Peripherie (z. B. Datenhandschuh) Entwicklungswerkzeuge zur Generierung virtueller Welten eingesetzt. Anwendung findet VR zunächst in den Bereichen Militär, Medizin und Architektur. Weiterhin wurden Einsatzfelder für Virtual Reailty im betrieblichem Umfeld gefunden. Unter einem breiteren Blickwinkel wird Virtual Reality als neues Medium Einzug in das Begriffsfeld von Multimedia finden. Hierzu zeichnet sich eine deutliche Tendenz im Internet, durch die Favorisierung der Virtual Reality Modeling Language (VRML), ab.

Dieses Heft ist nicht mehr lieferbar. Eine Neuauflage ist nicht geplant.

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