HMD 193, 34. Jahrgang, Januar 1997
Database Marketing
Herausgeber: Rolf M. Katzsch
Drei Workflow-Management-Systeme im praktischen Vergleich: WorkFlow, Staffware und InConcert
Bernhard Joos, Rolf M. Katzsch, Andreas Meier, Christian Wernet
Zusammenfassung
Die effiziente Gestaltung von Geschäftsprozessen avancierte in vielen Unternehmen zum dominierenden Thema der 90er. Konzepte wie Business Process Reengineering setzen ungenutzte Potentiale frei und etablieren eine prozeßorientierte Ablauforganisation. Workflow-Management (WFM) fokussiert die Realisierung prozeßorientierter Strukturen im informationstechnischen Konnex und Workflow-Management-Systeme (WFMS) ermöglichen, Geschäftsprozeßstrukturen flexibel zu ändern und das Betriebsgeschehen in einer prozessualen Sicht zu analysieren und nachzuvollziehen. Die praktischen Erfahrungen in diesem Bereich sind jedoch vergleichsweise gering oder befinden sich in einem frühen Stadium. Welche Erwartungen dürfen also Unternehmen an WFMS stellen? Der vorliegende Beitrag soll durch die prototypische Implementierung eines Kernprozesses in einem Versicherungsunternehmen zur Klärung dieser Frage beitragen. Dabei legitimiert die Konfrontation dreier WFMS mit einem Prozeß in einem organisatorischen Umfeld eine vergleichende Betrachtung.
Dieses Heft ist nicht mehr lieferbar. Eine Neuauflage ist nicht geplant.





