Migration |
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Migration in der Informatik: Die schwierige Balance zwischen Investitionsschutz und Innovation |
Fabian Döme |
Zusammenfassung
Das hohe Alter vieler bestehender Informationssysteme (IS) einerseits und die zunehmenden
Anforderungen an die Informationsverarbeitung (IV) bezüglich Qualität, Flexibilität und Kosten
andererseits werden heute von vielen IV-Chefs mit Sorge betrachtet. Das Spannungsfeld wird
durch die kurzen Innovationszyklen im Hard- und Softwarebereich verschärft; häufig sind im
Unternehmen bereits mehrere Technologiesprünge in Gestalt von Releasewechseln
ausgelassen worden. Zudem flammt die Diskussion um das strategische Potential der
Informationstechnik wieder auf - wenn auch nicht als Selbstzweck, sondern als "Enabler" für
neue Strategien oder optimierte Geschäftsprozesse. Diese Bedeutung wird zunehmend auch
dem Top-Management bewußt, das auf entsprechende Unterstützung aus dem IV-Lager pocht.
Die Informatik muß rechtzeitig die richtigen Weichen für die Zukunft stellen: Der Ansatz zur
Migration stellt einen kritischen Erfolgsfaktor dar. Dieser Artikel führt in die Grundlagen der
Migrationsstrategie ein und gibt eine Übersicht über die Problemfelder der Migration.
Abschließend werden einige Erfahrungen aus bisherigen Migrationsprojekten erläutert, die in
den in diesem Heft folgenden Praxisberichten vertieft werden.
Dieses Heft ist vergriffen, d.h. nicht mehr lieferbar. Eine Neuauflage ist nicht geplant.
Die Beiträge aus diesem Heft sind jedoch noch separat und kostenpflichtig unter
www.genios.de erhältlich.
HMD, Heft 194, März 1997
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