HMD 194, 34. Jahrgang, März 1997
Migration
Herausgeber: Heidi Heilmann
Migration in der Informatik: Die schwierige Balance zwischen Investitionsschutz und Innovation
Fabian Dömer
Zusammenfassung
Das hohe Alter vieler bestehender Informationssysteme (IS) einerseits und die zunehmenden Anforderungen an die Informationsverarbeitung (IV) bezüglich Qualität, Flexibilität und Kosten andererseits werden heute von vielen IV-Chefs mit Sorge betrachtet. Das Spannungsfeld wird durch die kurzen Innovationszyklen im Hard- und Softwarebereich verschärft; häufig sind im Unternehmen bereits mehrere Technologiesprünge in Gestalt von Releasewechseln ausgelassen worden. Zudem flammt die Diskussion um das strategische Potential der Informationstechnik wieder auf - wenn auch nicht als Selbstzweck, sondern als "Enabler" für neue Strategien oder optimierte Geschäftsprozesse. Diese Bedeutung wird zunehmend auch dem Top-Management bewußt, das auf entsprechende Unterstützung aus dem IV-Lager pocht. Die Informatik muß rechtzeitig die richtigen Weichen für die Zukunft stellen: Der Ansatz zur Migration stellt einen kritischen Erfolgsfaktor dar. Dieser Artikel führt in die Grundlagen der Migrationsstrategie ein und gibt eine Übersicht über die Problemfelder der Migration. Abschließend werden einige Erfahrungen aus bisherigen Migrationsprojekten erläutert, die in den in diesem Heft folgenden Praxisberichten vertieft werden.
Dieses Heft ist nicht mehr lieferbar. Eine Neuauflage ist nicht geplant.





