Internet |
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Sicherheit bei Intranet-Internet Kommunikationsanbindungen |
Rolf Haas, Holger Ziegelbauer |
Zusammenfassung
Das Kommunikationsverhalten zwischen Geschäftspartnern hat sich in den letzen Jahren
erheblich verändert. Besonders die Datenkommunikation zwischen Rechnersystemen wird
zunehmend über Unternehmensnetze hinaus praktiziert. Während sich die Realisierung der
Schutzbedürfnisse in früheren Netz- und Rechnerarchitekturen relativ einfach gestaltete, hat
sich dies besonders durch die vielfältigen Kommunikationsverflechtungen sowie der hohen
Anzahl der beteiligten Rechnersysteme inzwischen erheblich verändert. Die Anbindung
größerer Unternehmensnetze an das Internet/Extranet findet heute in der Regel an
unterschiedlichen und mehreren Stellen im Netz statt.
Vorwiegend zur Sicherung der Intranet-Internet-Übergänge bietet sich die Implementierung einer
Firewall an. Dabei kann, je nach gefordertem Sicherheitsniveau und der zu erwartenden
Kommunikationsdichte, ein einzelner Übergangsrechner, eine Kombination von mehreren
sicheren Systemen oder ein Perimeter-Netz als Firewall zum Einsatz kommen. Zusätzlich
können zum Schutz der zu übertragenden Informationsobjekte Verschlüsselungs-verfahren
eingesetzt werden, welche eine sichere Firewall-zu-Firewall Kommunikation über das Internet
ermöglichen. Somit läßt sich ein Unternehmensnetz nicht nur vor Einbruchsversuchen auf
Applikations- oder Netzebene schützen, sondern auch die zu übertragenden Informationen
gegen Ausspähung und Veränderung.
Dieses Heft ist vergriffen, d.h. nicht mehr lieferbar. Eine Neuauflage ist nicht geplant.
Die Beiträge aus diesem Heft sind jedoch noch separat und kostenpflichtig unter
www.genios.de erhältlich.
HMD, Heft 196, Juli 1997
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