HMD 197, 34. Jahrgang, September 1997

Componentware

Herausgeber: Michael Mörike

Komponenten, Komponentenframeworks und Gluing

Oscar Nierstrasz, Markus Lumpe

Zusammenfassung

In der letzten Zeit wird immer häufiger von komponentenorientierter Softwareentwicklung gesprochen, wobei meistens nicht klar ist, was darunter eigentlich zu verstehen ist. Was macht ein Stück Software zur Komponente? Wir sagen, daß Softwarekomponenten in einer speziellen Art und Weise konstruiert werden müssen, um mit anderen Komponenten zu einer Applikation zusammengefügt werden zu können. Mit anderen Worten, eine Softwarekomponente ist Teil eines Komponentenframeworks, das

  1. eine Bibliothek von Black-Box-Komponenten zu Verfügung stellt,
  2. eine wiederverwendbare Softwarearchitektur definiert, in der die Komponenten geeignet integriert sind und
  3. eine bestimmte Art von Glue, die es uns erlaubt, Komponenten miteinander zu verbinden.
In diesem Artikel versuchen wir, den Ist-Zustand der Komponententechnik wiederzugeben und behaupten, daß nur eine bessere Unterstützung im Bereich Frameworks und Gluing die Komponententechnik vorwärtsbringen kann.

Dieses Heft ist nicht mehr lieferbar. Eine Neuauflage ist nicht geplant.

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