Componentware |
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Löst Componentware das Wiederverwendungsproblem? |
Oliver Linssen, Frank Seidel |
Zusammenfassung
Die Diskussion über die Wiederverwendung von Software-Komponenten begann gleichzeitig
mit dem Auftauchen des Begriffes Software-Engineering auf der NATO International Conference
on Software-Engineering 1968 in Garmisch. Seitdem wird diese Diskussion in wechselnder
Intensität weitergeführt. Sie erreicht mit dem Auftreten des Begriffes Componentware einen
neuen Höhepunkt. Es wird in dieser Diskussion oft der Anschein erweckt, daß sich das
Problem der Wiederverwendung rein technologisch lösen läßt. Als Lösungsansätze werden
Schnittstellendefinitionen, Objektorientierung, Repositories, Referenzmodelle und
wiederverwendbare Komponenten vorgeschlagen. Es wird hier die Position vertreten, daß diese
rein technikorientierten Lösungsansätze an vielen Aspekten der
Wiederverwendungsproblematik vorbeigehen. Die Möglichkeit der Wiederverwendung von
Software-Komponenten hängt zusätzlich von einer Reihe von weiteren Faktoren ab: Wie
werden Anforderungen und Leistungen der Komponente beschrieben? Unter welchen
Bedingungen ist die Komponente einsetzbar? Zusätzlich können Probleme bei der
Black-Box-Verwendung und der typsicheren Verwendung von Komponenten festgestellt
werden.
Dieses Heft ist vergriffen, d.h. nicht mehr lieferbar. Eine Neuauflage ist nicht geplant.
Die Beiträge aus diesem Heft sind jedoch noch separat und kostenpflichtig unter
www.genios.de erhältlich.
HMD, Heft 197, September 1997
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