Business Process (Re-)Engineering |
|
Business Process (Re-)Engineering - gestern, heute, morgen |
Gerhard Adler, Ulrich Sempf |
Zusammenfassung
Die Fähigkeit, alle unternehmensbezogenen Aufgaben kundenorientiert nach
Geschäftsprozessen auszurichten und sich jeweils schnell und flexibel an sich ändernde
Marktanforderungen anzupassen, ist in den meisten Branchen zum Schlüssel für nachhaltige
Unternehmenserfolge geworden. Business Process (Re-)Engineering ist die passende
Management-Philosophie dazu. Erkenntnisse aus diversen Reengineering-Projekten der
Vergangenheit belegen, daß ein einmaliger organisatorischer Kraftakt - wie er der
ursprünglichen Reengineering-Idee zugrundelag - aber nicht ausreicht, um die
Leistungsfähigkeit eines Unternehmens auf Dauer nachhaltig zu verbessern. Das
Reengineering muß daher durch ein Business Process Management flankiert werden, dessen
vorrangige Aufgabe darin besteht, ein prozeß-orientiertes Zeit-, Kosten- und Leistungscontrolling
sicherzustellen. Künftig wird es dabei nicht mehr ausreichen, sich ausschließlich auf die
Optimierung der internen Geschäftsprozesse zu konzentrieren. Erfolgreiche Unternehmen
werden sich in Zukunft von den weniger erfolgreichen daher nicht zuletzt dadurch
unterscheiden, daß sie die gesamte Prozeßkette unter Einschluß ihrer Kunden und Lieferanten
ganzheitlich betrachten und die komplette Wertschöpfungskette besser als die Konkurrenz zu
managen wissen. Business Process (Re-)Engineering im weiteren Sinne bleibt daher auch in
Zukunft eine Aufgabe, der sich das Top-Management selbst mit aller Nachhaltigkeit und
Aufmerksamkeit widmen muß.
Dieses Heft ist vergriffen, d.h. nicht mehr lieferbar. Eine Neuauflage ist nicht geplant.
Die Beiträge aus diesem Heft sind jedoch noch separat und kostenpflichtig unter
www.genios.de erhältlich.
HMD, Heft 198, November 1997
|