HMD 198, 34. Jahrgang, November 1997
Business Process (Re-)Engineering
Herausgeber: Stefan Meinhardt, Heidi Heilmann
"Leistungsfähigere Organisationsabläufe durch Geschäftsprozeß-Optimierung im Steinkohlebergbau" unter Nutzung von R/3
Peter Korf, Philipp-Axel Bonin
Zusammenfassung
Bei der Einführung der Standard-Software R/3 von SAP steht sehr oft die Ablösung der alten DV-Programme im Vordergrund. Regelmäßig treten Irritationen auf, wenn der Zeitpunkt der Einführung von R/3 genutzt wird, um gravierende Veränderungen im Unternehmen zu erreichen. Beispiele für derartige Veränderungen sind: BPR (Business Process Reengineering), die Weiterentwicklung eines abrechnungsorientierten Rechnungswesens zu einem entscheidungsorientierten Controllingsystem oder die Einführung eines geschlossenen PPS-Systems mit neuen Abläufen und Strukturen. Mit der Einführung des R/3 vollzieht sich in aller Regel für ein Unternehmen ein Quantensprung in der Informationsverarbeitung. Dies sollte genutzt werden, um ablauf- und aufbauorganisatorische Veränderungen zu erzielen und somit ein Unternehmen wettbewerbsfähiger zu gestalten.
Der vorliegende Artikel zeigt am Beispiel des Ruhrbergbaus, wie durch die konsequente Nutzung der R/3-Eigenschaften eine umfassende Geschäftsprozeß-Optimierung und die Einführung der prozeßorientierten Grenzplankostenrechnung erreicht wird.
Dieses Heft ist nicht mehr lieferbar. Eine Neuauflage ist nicht geplant.





