HMD Praxis der Wirtschaftsinformatik

ISSN 1436-3011

09.02.2010


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Electronic Commerce und Warenwirtschaft

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Digitales Geld - Bezahlen im Internet

Christian von Hammel, Malte Borcherding

Zusammenfassung

Eine Reihe von Zahlungssystemen für das Internet sind im Markt verfügbar. Gemeinsames Kennzeichen dieser Systeme ist, daß sie sich alle in technischer Hinsicht und damit auch in Hinblick auf die wirtschaftliche Einsetzbarkeit unterscheiden.

Der private Endkunde ist es aus dem herkömmlichen Handel gewohnt, unterschiedliche Zahlungsmittel (Bargeld, GeldKarte, EC-Karte, Kreditkarte) zur Begleichung von Waren und Dienstleistungen einzusetzen. Diese Vielfalt an Zahlungsmitteln erfordert von den Händlern den Einsatz verschiedener Systeme für die Bearbeitung der Zahlungen. Diese Tatsache ist auch für das Internet gültig. Ein reines Kreditkarten-Zahlungssystem ist bei der derzeitigen Akzeptanz von Kreditkarten in Deutschland für die Bezahlung im Internet nicht ausreichend. Daher wird es auch im Internet nicht nur ein Zahlungsmittel geben, sondern es werden sich diverse Zahlungsmittel - von der Kreditkarte über das virtuelle Geld bis hin zur elektronischen Geldbörse - im Internet etablieren.

Viele der derzeit verfügbaren Zahlungssysteme sind auf ein Zahlungsmittel zugeschnitten. Betreiber, Händler und Kunden müssen daher im allgemeinen mehrere Systeme betreiben, wenn unterschiedliche Zahlungsmittel eingesetzt werden sollen. Die Zukunft liegt folglich in Zahlungssystemen, die auf einfache und flexible Weise verschiedenste Zahlungsmittel in einer Architektur vereinen und damit die Komplexität für alle beteiligten Parteien - Betreiber, Händler und Endkunden - reduzieren.

Dieses Heft ist vergriffen, d.h. nicht mehr lieferbar. Eine Neuauflage ist nicht geplant. Die Beiträge aus diesem Heft sind jedoch noch separat und kostenpflichtig unter www.genios.de erhältlich.

HMD, Heft 199, Februar 1998

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