Electronic Commerce und Warenwirtschaft |
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Digitales Geld - Bezahlen im Internet |
Christian von Hammel, Malte Borcherding |
Zusammenfassung
Eine Reihe von Zahlungssystemen für das Internet sind im Markt verfügbar. Gemeinsames
Kennzeichen dieser Systeme ist, daß sie sich alle in technischer Hinsicht und damit auch in
Hinblick auf die wirtschaftliche Einsetzbarkeit unterscheiden.
Der private Endkunde ist es aus dem herkömmlichen Handel gewohnt, unterschiedliche
Zahlungsmittel (Bargeld, GeldKarte, EC-Karte, Kreditkarte) zur Begleichung von Waren und
Dienstleistungen einzusetzen. Diese Vielfalt an Zahlungsmitteln erfordert von den Händlern den
Einsatz verschiedener Systeme für die Bearbeitung der Zahlungen. Diese Tatsache ist auch für
das Internet gültig. Ein reines Kreditkarten-Zahlungssystem ist bei der derzeitigen Akzeptanz
von Kreditkarten in Deutschland für die Bezahlung im Internet nicht ausreichend. Daher wird es
auch im Internet nicht nur ein Zahlungsmittel geben, sondern es werden sich diverse
Zahlungsmittel - von der Kreditkarte über das virtuelle Geld bis hin zur elektronischen Geldbörse
- im Internet etablieren.
Viele der derzeit verfügbaren Zahlungssysteme sind auf ein Zahlungsmittel zugeschnitten.
Betreiber, Händler und Kunden müssen daher im allgemeinen mehrere Systeme betreiben,
wenn unterschiedliche Zahlungsmittel eingesetzt werden sollen. Die Zukunft liegt folglich in
Zahlungssystemen, die auf einfache und flexible Weise verschiedenste Zahlungsmittel in einer
Architektur vereinen und damit die Komplexität für alle beteiligten Parteien - Betreiber, Händler
und Endkunden - reduzieren.
Dieses Heft ist vergriffen, d.h. nicht mehr lieferbar. Eine Neuauflage ist nicht geplant.
Die Beiträge aus diesem Heft sind jedoch noch separat und kostenpflichtig unter
www.genios.de erhältlich.
HMD, Heft 199, Februar 1998
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