HMD 200, 35. Jahrgang, April 1998
Business Networking
Herausgeber: Andreas Meier
Zwischenbetriebliche Prozesse in der Automobilindustrie
Peter Buxmann, Carsten Dirks, Susanne Heintz
Zusammenfassung
Im vorliegenden Artikel zeigen die Autoren die Potentiale heute verfügbarer IuK-Technik, zwischenbetriebliche Prozesse auf unterschiedlichen Integrationsebenen zu unterstützen.
Insbesondere die Bedeutung von Standardlösungen wird dabei betrachtet, da deren Bedeutung zunimmt. Dies führt tendenziell zu einer sinkenden Abhängigkeit der Kooperationspartner voneinander. Zudem lassen Fortschritte standardisierter IuK-Techniken die Investitionskosten für den Aufbau zwischenbetrieblicher Beziehungen sinken. Daraus ergibt sich, daß ein höherer Integrationsgrad betriebswirtschaftlich vorteilhafter wird.
Die Ausführungen werden konkretisiert am Beispiel der Automobilindustrie. Der Automotive Markt mit seinen Teilnehmern und den vielen verschiedenen Produkten, Produktionsarten- und -verfahren sowie den damit verbundenen unterschiedlichsten Anforderungen an ein IT-System ist ein heterogener Markt. Standardisierte Lösungen wie SAP R/3 für die Automobilindustrie unterstützen die Integration der Prozesse zwischen Herstellern, Lieferanten und Händlern zu weltweit verknüpften logistischen Ketten, deren strategische Rolle zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit im Mittelpunkt der Automobilindustrie steht.
Dieses Heft ist nicht mehr lieferbar. Eine Neuauflage ist nicht geplant.





