Umstellung auf den Euro |
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"CASE" und der Kopf des Entwicklers - Der Einsatz von Konzepten und Werkzeugen |
Thorsten Spitta |
Zusammenfassung
Der Beitrag betrachtet Softwareentwicklung und -pflege in der Praxis. Er zeigt, wie auch
in klassischen Umgebungen nach Software-Engineering-Prinzipien gearbeitet werden
kann. Dazu werden sechs Thesen zu CASE aus der Sicht eines Anwenders aufgestellt,
der Software auch warten muß. Die Thesen dienen als Maßstäbe zur Beurteilung von
Werkzeugen. Sie werden anhand von zwei Fallstudien überprüft. Die Fallstudien
referieren werkzeuggestützte Softwarekonzepte, die sich seit mindestens sechs Jahren
im Einsatz befinden. Die Beispiele zeigen, wie man mit zum Teil einfachen Mitteln ein
Verständnis aller Entwickler für die Prinzipien des Software Engineering schaffen und
ihre praktische Anwendung erreichen kann. Selbst die Unüberschaubarkeit von
Altsystemen muß nicht schicksalhaft hingenommen werden, sondern ist durch Konzepte
und Werkzeuge änderbar. Wenn der Nutzen des Software Engineering verstanden wird,
dann ist die geistige Basis geschaffen, die eine wirtschaftliche Anwendung
anspruchsvollerer Techniken wie etwa der Objektorientierung voraussetzt.
Dieses Heft ist vergriffen, d.h. nicht mehr lieferbar. Eine Neuauflage ist nicht geplant.
Die Beiträge aus diesem Heft sind jedoch noch separat und kostenpflichtig unter
www.genios.de erhältlich.
HMD, Heft 201, Juni 1998
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