HMD Praxis der Wirtschaftsinformatik

ISSN 1436-3011

12.03.2010


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"CASE" und der Kopf des Entwicklers -
Der Einsatz von Konzepten und Werkzeugen

Thorsten Spitta

Zusammenfassung

Der Beitrag betrachtet Softwareentwicklung und -pflege in der Praxis. Er zeigt, wie auch in klassischen Umgebungen nach Software-Engineering-Prinzipien gearbeitet werden kann. Dazu werden sechs Thesen zu CASE aus der Sicht eines Anwenders aufgestellt, der Software auch warten muß. Die Thesen dienen als Maßstäbe zur Beurteilung von Werkzeugen. Sie werden anhand von zwei Fallstudien überprüft. Die Fallstudien referieren werkzeuggestützte Softwarekonzepte, die sich seit mindestens sechs Jahren im Einsatz befinden. Die Beispiele zeigen, wie man mit zum Teil einfachen Mitteln ein Verständnis aller Entwickler für die Prinzipien des Software Engineering schaffen und ihre praktische Anwendung erreichen kann. Selbst die Unüberschaubarkeit von Altsystemen muß nicht schicksalhaft hingenommen werden, sondern ist durch Konzepte und Werkzeuge änderbar. Wenn der Nutzen des Software Engineering verstanden wird, dann ist die geistige Basis geschaffen, die eine wirtschaftliche Anwendung anspruchsvollerer Techniken wie etwa der Objektorientierung voraussetzt.

Dieses Heft ist vergriffen, d.h. nicht mehr lieferbar. Eine Neuauflage ist nicht geplant. Die Beiträge aus diesem Heft sind jedoch noch separat und kostenpflichtig unter www.genios.de erhältlich.

HMD, Heft 201, Juni 1998

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