HMD 202, 35. Jahrgang, August 1998
Change und Configuration Management
Herausgeber: Michael Mörike
Konfigurationsmanagement innerhalb des Entwicklungsprozesses
Oliver Linssen, Frank Seidel
Zusammenfassung
Für nahezu jedes Softwaresystem wird für die Entwicklung und Pflege eine Methode zur Verwaltung verschiedener Versionen und Konfigurationen benötigt. Traditionelles Kon-figura-tionsmanagement in Form von Programmen wie rcs oder sccs stellt dazu Funktionen wie check in/check out, Versionskonsolidierung und -vergleich etc. zur Verfügung. Diese und ähnliche Programme arbeiten auf Quelltextebene und stellen im Prinzip Datenbanken dar, in denen verschiedene Konfigurationen zusammen mit Kommentaren und einer Bearbeitungshistorie der einzelnen Module oder Komponenten abgelegt werden können. Pflichtenheft, Systementwurf und Umsetzung in Quelltext müssen jedoch als eine Einheit betrachtet werden, für deren Erhalt es nicht ausreichend ist, die konstituierenden Komponenten einfach nur gemeinsam zu verwalten, ohne vorhandene Querbezüge und Abhängigkeiten explizit zu berücksichtigen.
Dieses Heft ist nicht mehr lieferbar. Eine Neuauflage ist nicht geplant.






