Anwendungen paralleler Systeme |
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Neue Herausforderungen an das Konfigurationsmanagement |
Manfred Saynisch |
Zusammenfassung
Rapide zunehmende Verschärfung des internationalen Wettbewerbes und
schnell wachsende technische Möglichkeiten zwingen die Unternehmen zu
wirkungsvollen Produktivitätssteigerungen. Komplexe Produkte müssen
unter enormem Zeit- und Kostendruck bei gleichzeitig wachsender
globaler Verteilung der Ressourcen entwickelt werden. Die
Herausforderungen an das Konfigurationsmanagement (KM) sind dabei im
Einzelnen:
- Beschleunigung der Produktentwicklung durch virtuelle
statt physische Prototypen (Digital Mock- Up - DMU bei
Hardware). Parallelisierung von Entwicklung und
Fertigung. Überlappende,
funktionsübergreifende, simultane Prozesse
(Concurrent-/Simultaneous Engineering).
- Interdisziplinäre Erstellung integrierter
Produkte. Software- und Hardware/Geräte-Integration.
Mechatronik (Synthese zwischen Mechanik, Elektronik und
Informatik).
- Verteiltes Arbeiten auf Basis der Digitalisierung (z.
B. CAD/CAM bei Hardware) durch überbetriebliche
Kooperation mit Kunden, Entwicklungspartnern und
Zulieferern. Aufbau und Arbeit mit verteilten
Prozeßketten - Prozeßnetze. 24 Stunden
weltweite Arbeitszeit verwirklichen.
- Vernetzung unterschiedlicher Werkzeuge (Integration
unterschiedlicher CAD/CAM Landschaften bei der Hardware).
Engineering/Product Data Management (EDM/PDM bei der
Hardware und Case Tools bei der Software).
Bei der Tagung "Änderungen im Griff - Erfolgsfaktor
Konfigurationsmanagement" gehörten obige Herausforderungen zu den
Schwerpunktthemen. Die nachfolgenden Ausführungen basieren
wesentlich auf den Tagungsergebnissen.
Dieses Heft ist vergriffen, d.h. nicht mehr lieferbar. Eine Neuauflage ist nicht geplant.
Die Beiträge aus diesem Heft sind jedoch noch separat und kostenpflichtig unter
www.genios.de erhältlich.
HMD, Heft 203, Oktober 1998
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