Multimediale Bildungssysteme |
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Kriterien für ein flexibles System für die Unterstützung von Ausbildungsaufgaben mit moderner Web-Technologie |
Thomas Dietinger, Christian Gütl, Hermann Maurer, Nick Scherbakov, Klaus Schmaranz |
Zusammenfassung
"Es besteht kein Zweifel, daß moderne Computertechnologien
alle Bereiche der Aus- und Weiterbildung innerhalb der
nächsten zehn Jahre nachhältigst verändern werden". Dieses
Zitat stammt aus dem Jahre 1972. Wir wollen die Quelle gnädig
verschweigen, wollen aber darauf hinweisen, daß ganz ähnliche
Aussagen heute wieder hundertfach gemacht werden. Sind sie
heute begründeter als damals? Die Antwort darauf ist ein
überzeugtes "Ja". Dies liegt aber NICHT, wie so oft
behauptet, daran, daß wir heute über ganz andere
Multimediatechniken verfügen, sondern VORRANGIG an
den Möglichkeiten der Individualisierung und der Einbringung
von wertvollen kommunikativen Elementen. In diesem Beitrag
werden wir erläutern, warum bisherige und zukünftige, nur auf
multimedialen Komponenten beruhende Systeme bestenfalls ein
Schattendasein geführt haben bzw. weiterhin ein solches führen
werden, netzorientierte Ansätze aber, die eine hinreichende
Identifizierung mit einer gewissen Gruppe erreichen und
gleichzeitig individuelles Arbeiten erlauben, den lang
angestrebten Durchbruch im Aus- und Weiterbildungsbereich
bewirken werden.
Inhaltsübersicht
- Erfolgreiche traditionelle computerunterstützte Ausbildung: ein selten erreichtes Ziel
- Traditionelles WWW als Allheilmittel: die nächste Enttäuschung
- Anforderung an ein erfolgreiches Aus- und Weiterbildungssystem auf WWW-Technologiebasis
- Die Autorensicht
- Die Sicht der Administratoren
- Die Benutzersicht
- Die kommerzielle Sicht
- GENTLE - ein erster Lösungsansatz
- Die Autorensicht
- Die Sicht der Administratoren
- Die Benutzersicht
- Die kommerzielle Sicht
- Zusammenfassung
- Literatur
HMD, Heft 205, Februar 1999
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