HMD Praxis der Wirtschaftsinformatik

ISSN 1436-3011

02.09.2010


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Systematischer Umgang mit Fremdleistungen bei der Software-Bereitstellung

Jörg Noack, Klaus Heuer, Norbert Schumacher

Zusammenfassung

DV-Bereiche in großen Unternehmen stehen zunehmend vor dem Problem, die DV-Anforderungen kurz- bis mittelfristig nicht mehr alleine durch Eigenentwicklung zur Zufriedenheit ihrer Kunden abdecken zu können. Deren Devise lautet "Besser heute eine einsetzbare 60%-Lösung als eine 100%-Lösung durch Eigenentwicklung erst in 2 Jahren". Dies zwingt die DV-Verantwortlichen zum Handeln. Einen Ausweg aus dem Dilemma verspricht die Einbeziehung von Fremdleistungen. Die Erfahrung vieler Unternehmen zeigt jedoch, daß hierbei die Gefahr besteht, ein neues Minenfeld zu betreten. Der Artikel beschreibt, welche Aspekte bei der Einbeziehung von Fremdleistungen zu berücksichtigen sind und wie diese systematisch in die Softwareprozesse eines Unternehmens einbezogen werden können.

Inhaltsübersicht

  1. Einführung
  2. Fremdleistungen in Vorgehensmodellen
  3. Ausgangssituation
  4. Erweiterungen des SIZ-AE-Modells
    1. Fremdsoftware
    2. Fremdvergabe
    3. Entscheidungsfindung
  5. Visualisierung von Entwicklungsprozessen
  6. Resümee
  7. Literatur

HMD, Heft 206, April 1999

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