Make or Buy in der IT |
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Systematischer Umgang mit Fremdleistungen bei der Software-Bereitstellung |
Jörg Noack, Klaus Heuer, Norbert Schumacher |
Zusammenfassung
DV-Bereiche in großen Unternehmen stehen zunehmend vor dem Problem, die
DV-Anforderungen kurz- bis mittelfristig nicht mehr alleine durch
Eigenentwicklung zur Zufriedenheit ihrer Kunden abdecken zu können.
Deren Devise lautet "Besser heute eine einsetzbare 60%-Lösung als eine
100%-Lösung durch Eigenentwicklung erst in 2 Jahren". Dies zwingt die
DV-Verantwortlichen zum Handeln. Einen Ausweg aus dem Dilemma verspricht
die Einbeziehung von Fremdleistungen. Die Erfahrung vieler Unternehmen
zeigt jedoch, daß hierbei die Gefahr besteht, ein neues Minenfeld zu
betreten. Der Artikel beschreibt, welche Aspekte bei der Einbeziehung
von Fremdleistungen zu berücksichtigen sind und wie diese systematisch
in die Softwareprozesse eines Unternehmens einbezogen werden können.
Inhaltsübersicht
- Einführung
- Fremdleistungen in Vorgehensmodellen
- Ausgangssituation
- Erweiterungen des SIZ-AE-Modells
- Fremdsoftware
- Fremdvergabe
- Entscheidungsfindung
- Visualisierung von Entwicklungsprozessen
- Resümee
- Literatur
HMD, Heft 206, April 1999
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