HMD 206, 36. Jahrgang, April 1999

Make or Buy in der IT

Herausgeber: Andreas Meier

Das Internet als Vertriebsmedium für Finanzdienstleistungen

Peter Roßbach

Zusammenfassung

Die Finanzdienstleistungsunternehmen entdecken das Internet immer mehr als ein Vertriebsmedium mit wachsender Bedeutung. Darauf weist nicht nur die zunehmende Anzahl der im Internet vertretenen Unternehmen hin, sondern vor allem auch die wachsende Leistungsbreite und -tiefe des Angebots. Neben der Quantität läßt sich dabei auch eine Zunahme der Qualität verzeichnen. Es zeigt sich ein deutlicher Übergang von reinen Informations- und Transaktionsleistungen hin zum Angebot von Finanzprodukten. Angesichts der Unterschiedlichkeit der Finanzdienstleistungen ist dabei insbesondere die Frage der Eignung der einzelnen Leistungsarten für den Vertrieb über das Internet von Interesse. Dieser Frage wird im vorliegenden Beitrag nachgegangen. Dabei werden zunächst die maßgeblichen Bestimmungsgründe für die Internet-Fähigkeit von Finanzdienstleistungen herausgearbeitet und ausgewählte Leistungsarten im Hinblick darauf bewertet. Im Anschluß daran werden die Ergebnisse einer empirischen Untersuchung über das aktuelle Internet-Angebot von Finanzdienstleistern dargestellt und schließlich zukünftige Entwicklungsperspektiven aufgezeichnet.

Inhaltsübersicht

  1. Einleitung
  2. Beurteilung der Internet-Fähigkeit von Finanzdienstleistungen
    1. Eignung des Internets als Vertriebsmedium für Finanzdienstleistungen
    2. Bestimmungsgründe für die Internet-Fähigkeit von Finanzdienstleistungen
    3. Bewertung der Internet-Fähigkeit ausgewählter Finanzdienstleistungen
  3. Einsatz des Internets bei Kreditinstituten und Versicherungsunternehmen
    1. Nutzung des Internets durch Kreditinstitute
    2. Nutzung des Internets durch Versicherungsunternehmen
  4. Zukünftige Entwicklungsperspektiven
  5. Literatur

Dieses Heft ist nicht mehr lieferbar. Eine Neuauflage ist nicht geplant.

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