HMD Praxis der Wirtschaftsinformatik

ISSN 1436-3011

14.03.2010


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Supply Chain Management

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Efficient Consumer Response als Baustein im Supply Chain Management

Dieter Tappe, Kathy Mussäus

Zusammenfassung

Eine schnell wachsende Anzahl Unternehmen bedient sich der Instrumente des Supply Chain Management, um sich durch die enge Verzahnung ihrer Geschäftsprozesse Wettbewerbsvorteile wie Transparenz, Bestandsreduzierung und verbesserten Lieferservice zu sichern.

Voraussetzung ist ein neues Paradigma: die umfassende, vertrauensvolle Zusammenarbeit über die gesamte Wertschöpfungskette (Supply Chain). Eine neue Generation von Softwaretools, Decision Support Systems, dient als Werkzeug.

Der Beitrag liefert einen Überblick zur Bedeutung und zum aktuellen Stand von Efficient Consumer Response (ECR). Zunächst wird in das übergreifende Konzept des Supply Chain Management (SCM) eingeführt und ECR als Ausprägung des Supply Chain Management in der Konsumgüterbranche positioniert. Vor diesem Hintergrund werden die Technik des Continuous Replenishment Program (CRP) und die entscheidungsunterstützende Software des Supply-Chain-Anbieters Manugistics vorgestellt.

Ein typisches CRP-Projekt zwischen Reckitt & Colman und der dm Drogeriemarkt- Kette dient zur Vertiefung des Themas. Die Darstellung der Projektphasen liefert einen Überblick und führt in die wesentlichen Schritte zur Konfiguration von Absatz- und Distributionsplanung am Beispiel der Manugistics-Software ein. Eine Überprüfung der quantitativen und qualitativen Projektziele zeigt den Erfolg des Projektes. Die Ableitung praktischer Erfahrungswerte analysiert Rahmenbedingungen und mündet in einen Ausblick auf die weitere Entwicklung.

Inhaltsübersicht

  1. Ein neues Paradigma
  2. CRP als Baustein im ECR
    1. Zielsetzungen im CRP
    2. Supply-Chain-Applikationen
  3. Ausgangssituation und Zielsetzungen
    1. Partner der CRP-Implementierung
    2. Scope des CRP-Projektes
    3. Qualitative und quantitative Ziele
  4. Projektphasen
    1. Vorbereitung und Datenbereitstellung
      1. Absatzplanung
      2. Distributionsplanung
      3. Datenübermittlung
    2. Schulung und Paralleltest
  5. Ergebnisse und Erfahrungen
    1. Quantitative und qualitative Ziele
    2. Erfahrungswerte
  6. Ausblick
  7. Literatur

HMD, Heft 207, Juni 1999

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