Supply Chain Management |
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Efficient Consumer Response als Baustein im Supply Chain Management |
Dieter Tappe, Kathy Mussäus |
Zusammenfassung
Eine schnell wachsende Anzahl Unternehmen bedient sich der Instrumente
des Supply Chain Management, um sich durch die enge Verzahnung ihrer
Geschäftsprozesse Wettbewerbsvorteile wie Transparenz,
Bestandsreduzierung und verbesserten Lieferservice zu sichern.
Voraussetzung ist ein neues Paradigma: die umfassende, vertrauensvolle
Zusammenarbeit über die gesamte Wertschöpfungskette (Supply Chain).
Eine neue Generation von Softwaretools, Decision Support Systems,
dient als Werkzeug.
Der Beitrag liefert einen Überblick zur Bedeutung und zum aktuellen
Stand von Efficient Consumer Response (ECR). Zunächst wird in das
übergreifende Konzept des Supply Chain Management (SCM) eingeführt und
ECR als Ausprägung des Supply Chain Management in der
Konsumgüterbranche positioniert. Vor diesem Hintergrund werden die
Technik des Continuous Replenishment Program (CRP) und die
entscheidungsunterstützende Software des Supply-Chain-Anbieters
Manugistics vorgestellt.
Ein typisches CRP-Projekt zwischen Reckitt & Colman und der dm
Drogeriemarkt- Kette dient zur Vertiefung des Themas. Die Darstellung
der Projektphasen liefert einen Überblick und führt in die
wesentlichen Schritte zur Konfiguration von Absatz- und
Distributionsplanung am Beispiel der Manugistics-Software ein. Eine
Überprüfung der quantitativen und qualitativen Projektziele zeigt den
Erfolg des Projektes. Die Ableitung praktischer Erfahrungswerte
analysiert Rahmenbedingungen und mündet in einen Ausblick auf die
weitere Entwicklung.
Inhaltsübersicht
- Ein neues Paradigma
- CRP als Baustein im ECR
- Zielsetzungen im CRP
- Supply-Chain-Applikationen
- Ausgangssituation und Zielsetzungen
- Partner der CRP-Implementierung
- Scope des CRP-Projektes
- Qualitative und quantitative Ziele
- Projektphasen
- Vorbereitung und Datenbereitstellung
- Absatzplanung
- Distributionsplanung
- Datenübermittlung
- Schulung und Paralleltest
- Ergebnisse und Erfahrungen
- Quantitative und qualitative Ziele
- Erfahrungswerte
- Ausblick
- Literatur
HMD, Heft 207, Juni 1999
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