Wissensmanagement |
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Ein wissensbasiertes Frühwarnsystem in einem Großunternehmen |
Heidi Heilmann |
Zusammenfassung
Die folgende Fallstudie beschreibt ein von einem bekannten deutschen
Großunternehmen aus der chemischen Industrie eingeführtes
wissensbasiertes Frühwarnsystem. Ziele, Umsetzung und seit der
Einführung (1998) gemachte Erfahrungen werden vorgestellt. Das System
liefert den beteiligten Mitarbeitern aller Hierarchie-Ebenen täglich
aktuelle interne und externe Informationen, die mit dem Interessenprofil
des Mitarbeiters korrespondieren. Die Zuordnung neuer Informationen zu
vier Bewertungsstufen erfolgt durch Mitarbeiter, die sich freiwillig zu
dieser Gatekeeper-Funktion bereit erklärt haben. Abfragen in die
aufgebaute Wissensdatenbank sind ebenfalls aktuell möglich, jeder
Benutzer kann Informationen kommentieren, per E-Mail weiterleiten und
lokal speichern. Der Beitrag macht deutlich, daß ein funktionsfähiges
Wissensmanagement-System in kurzer Zeit implementiert werden kann, er
läßt aber auch erkennen, wie wichtig die Beherrschung der
Informationsfülle und die Motivation der Mitarbeiter für Erfolge im
Wissensmanagement sind.
Inhaltsübersicht
- Zielsetzung
- Planung und Implementierung des Frühwarnsystems
- Vorgehensweise
- Inhaltliche Konzeption
- Auswertung von Informationsquellen
- Themengebiete und Interessenprofile
- Wissensbewertung
- Wissensbereitstellung und -nutzung (Push und Pull)
- IV-technische Lösung
- Einsatzerfahrungen und Weiterentwicklung
- Ihr Praxisbeitrag zum Wissensmanagement?
HMD, Heft 208, August 1999
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