Objektorientierung - State-of-the-Art |
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Grundbegriffe der Objektorientierung |
Michael Calic, Börje Sieling, Petra Simon |
Zusammenfassung
Auf die Frage, wie große Softwareprojekte zu gestalten sind,
findet man schnell zu Antworten, die eindeutig in Richtung
objektorientierter Konzepte und Methoden zeigen. Jeder, der
versucht, sich in große Projekte einzuarbeiten, wird
feststellen, daß die Einarbeitungszeit exponentiell zur Menge
des Quellcodes steigt.
Wünschenswerte Ziele, wie z.B.
- hohe Flexibilität bezüglich zukünftiger Änderungen und Erweiterungen,
- leichte Lesbarkeit der Modelle und Analysen,
- einfache Wartbarkeit,
können von objektorientiert gestalteten Softwareprojekten auch
für große Systeme erreicht werden. Zwar immer öfter, leider
aber immer noch nur in manchen Fällen ist es sogar ohne
größeren Aufwand möglich,
- Wiederverwendbarkeit von Code
zu erreichen, was zur Kostensenkung bei Weiterentwicklungen
der Systeme beiträgt.
Im Artikel werden die wichtigsten Begriffe erläutert und dabei
ein Überblick zum aktuellen Stand der angewandten
objektorientierten Softwareentwicklung gegeben.
Inhaltsübersicht
- Historische Entwicklung der Objektorientierung
- Begriffe der Objektorientierung
- Objekt und Objektorientierung
- Wiederverwendbarkeit
- Klasse
- Instanz
- Attribut
- Operation, Methode und Nachrichten
- Vererbung, Ober- und Unterklasse
- Polymorphie
- Assoziation und Aggregation
- Mehrfachvererbung
- Interfaces und abstrakte Klassen
- Die wichtigsten objektorientierten Programmiersprachen
- Objektorientierte Analyse und Design und UML
- Use Cases
- OMG
- Praktische Empfehlungen
- Literatur
HMD, Heft 210, Dezember 1999
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