HMD 210, 36. Jahrgang, Dezember 1999

Objektorientierung - State-of-the-Art

Herausgeber: Michael Mörike

Grundbegriffe der Objektorientierung

Michael Calic, Börje Sieling, Petra Simon

Zusammenfassung

Auf die Frage, wie große Softwareprojekte zu gestalten sind, findet man schnell zu Antworten, die eindeutig in Richtung objektorientierter Konzepte und Methoden zeigen. Jeder, der versucht, sich in große Projekte einzuarbeiten, wird feststellen, daß die Einarbeitungszeit exponentiell zur Menge des Quellcodes steigt.

Wünschenswerte Ziele, wie z.B.

  • hohe Flexibilität bezüglich zukünftiger Änderungen und Erweiterungen,
  • leichte Lesbarkeit der Modelle und Analysen,
  • einfache Wartbarkeit,

können von objektorientiert gestalteten Softwareprojekten auch für große Systeme erreicht werden. Zwar immer öfter, leider aber immer noch nur in manchen Fällen ist es sogar ohne größeren Aufwand möglich,

  • Wiederverwendbarkeit von Code

zu erreichen, was zur Kostensenkung bei Weiterentwicklungen der Systeme beiträgt.

Im Artikel werden die wichtigsten Begriffe erläutert und dabei ein Überblick zum aktuellen Stand der angewandten objektorientierten Softwareentwicklung gegeben.

Inhaltsübersicht

  1. Historische Entwicklung der Objektorientierung
  2. Begriffe der Objektorientierung
    1. Objekt und Objektorientierung
    2. Wiederverwendbarkeit
    3. Klasse
    4. Instanz
    5. Attribut
    6. Operation, Methode und Nachrichten
    7. Vererbung, Ober- und Unterklasse
    8. Polymorphie
    9. Assoziation und Aggregation
    10. Mehrfachvererbung
    11. Interfaces und abstrakte Klassen
  3. Die wichtigsten objektorientierten Programmiersprachen
    1. Objektorientierte Analyse und Design und UML
    2. Use Cases
    3. OMG
  4. Praktische Empfehlungen
  5. Literatur

Dieses Heft ist nicht mehr lieferbar. Eine Neuauflage ist nicht geplant.

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