HMD Praxis der Wirtschaftsinformatik

ISSN 1436-3011

02.09.2010


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Objektorientierung - State-of-the-Art

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Objektorientierte Muster - ein Statusbericht

Susanne Strahringer

Zusammenfassung

Mit Mustern ist es gelungen, das Entwurfswissen erfahrener Entwickler zu beschreiben und bewährte Lösungen für immer wieder auftretende Entwurfsprobleme anzubieten. Muster sind von Praktikern für Praktiker entwickelt und werden heute als integraler Bestandteil eines zeitgemäßen Repertoires an Instrumenten zur Unterstützung der Entwicklung objektorientierter Software angesehen. Diese auf Akzeptanz in der Praxis zielende Teildisziplin der Objektorientierung ist zugleich auch sehr auf das Verfassen und Verwenden von Literatur ausgerichtet, denn Muster sind im Verständnis der Muster-Bewegung "literarische Artefakte", und das Schreiben von Mustern gilt als literarische Disziplin. Der folgende Beitrag nähert sich diesem Thema deshalb aus zweierlei Perspektive. Nach einer Darstellung der grundlegenden Ideen und Zielsetzungen der Muster-Bewegung wird der "State of the Art" dieses Gebietes zunächst aus einer theoretischen Perspektive betrachtet. Hierzu werden die in der Literatur anzutreffenden Musterbegriffe, -arten und Formen der Beschreibung sowie die dort verfügbaren Zusammenstellungen an Mustern vorgestellt. In einem zweiten Schritt wird die anwendungsbezogene Perspektive eingenommen und es werden Fragen des Entwickelns mit und von Mustern behandelt.

Inhaltsübersicht

  1. Von der Wiederverwendungsidee zur Muster-Bewegung
  2. Muster in der Literatur
    1. Musterbegriffe
    2. Musterarten
    3. Musterbeschreibungen
    4. Mustergesamtheiten
  3. Muster in der Praxis
    1. Entwicklung mit Mustern
    2. Entwicklung von Mustern
    3. Erfahrungen mit Mustern
  4. Fazit
  5. Literatur

HMD, Heft 210, Dezember 1999

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