Objektorientierung - State-of-the-Art |
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Objektorientierte Datenbanken: Architekturkonzepte, Standards und Nutzungsvoraussetzungen |
Michael Prasse |
Zusammenfassung
Objektorientierte Datenbank-Management-Systeme (OODBMS) sind
mittlerweile seit vielen Jahren am Markt verfügbar. Doch trotz
der in Aussicht gestellten und zum Teil beeindruckenden
Vorteile werden sie bisher nur in vergleichsweise geringem
Umfang eingesetzt. Auch wenn die seit einiger Zeit zu
verzeichnenden Standardisierungsbemühungen einen verbesserten
Investitionsschutz versprechen, ist die Beurteilung von OODBMS
noch immer mit erheblichen Schwierigkeiten ver-bunden. Dies
liegt zum einen an den unterschiedlichen Architekturen
existierender OODBMS. An-dererseits ist zu berücksichtigen,
daß die Vorteile einer Standardisierung mit einer Reihe von
Einbu-ßen erkauft werden. Der vorliegende Beitrag gibt einen
kritischen Überblick über Architekturen von OODBMS sowie die
Standards, die in diesem Bereich diskutiert werden.
Anschließend werden an-hand einer ausgewählten Architektur
konkrete Vorteile und Herausforderungen von OODBMS näher
beleuchtet. Dazu wird auf die Erfahrungen zurückgegriffen, die
der Autor in einem größeren Software-Entwicklungsprojekt
gesammelt hat.
Inhaltsübersicht
- Einleitung
- Grundlagen von OODBMS
- Objektorientierte Konzepte
- Entwicklungslinien
- Persistenz
- Standardisierungsbemühungen
- ODMG 2.0
- SQL:1999
- Überblick über aktuelle OODBMS
- Einsatz von GemStone im Projekt MORE
- GemStone
- Architektur von MORE
- Probleme
- Schlußbemerkungen
- Literatur
HMD, Heft 210, Dezember 1999
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