HMD 210, 36. Jahrgang, Dezember 1999

Objektorientierung - State-of-the-Art

Herausgeber: Michael Mörike

Objektorientierte Datenbanken: Architekturkonzepte, Standards und Nutzungsvoraussetzungen

Michael Prasse

Zusammenfassung

Objektorientierte Datenbank-Management-Systeme (OODBMS) sind mittlerweile seit vielen Jahren am Markt verfügbar. Doch trotz der in Aussicht gestellten und zum Teil beeindruckenden Vorteile werden sie bisher nur in vergleichsweise geringem Umfang eingesetzt. Auch wenn die seit einiger Zeit zu verzeichnenden Standardisierungsbemühungen einen verbesserten Investitionsschutz versprechen, ist die Beurteilung von OODBMS noch immer mit erheblichen Schwierigkeiten ver-bunden. Dies liegt zum einen an den unterschiedlichen Architekturen existierender OODBMS. An-dererseits ist zu berücksichtigen, daß die Vorteile einer Standardisierung mit einer Reihe von Einbu-ßen erkauft werden. Der vorliegende Beitrag gibt einen kritischen Überblick über Architekturen von OODBMS sowie die Standards, die in diesem Bereich diskutiert werden. Anschließend werden an-hand einer ausgewählten Architektur konkrete Vorteile und Herausforderungen von OODBMS näher beleuchtet. Dazu wird auf die Erfahrungen zurückgegriffen, die der Autor in einem größeren Software-Entwicklungsprojekt gesammelt hat.

Inhaltsübersicht

  1. Einleitung
  2. Grundlagen von OODBMS
    1. Objektorientierte Konzepte
    2. Entwicklungslinien
    3. Persistenz
  3. Standardisierungsbemühungen
    1. ODMG 2.0
    2. SQL:1999
  4. Überblick über aktuelle OODBMS
  5. Einsatz von GemStone im Projekt MORE
    1. GemStone
    2. Architektur von MORE
    3. Probleme
  6. Schlußbemerkungen
  7. Literatur

Dieses Heft ist nicht mehr lieferbar. Eine Neuauflage ist nicht geplant.

HMD Best Paper Award 2011
Bestellen Sie ein Probeabo!
Bestellen Sie Ihr kostenloses Probeheft von IT-Governance!