HMD 212, 37. Jahrgang, April 2000
Usability Engineering
Herausgeber: Stefan Meinhardt
Usability Engineering - Vom Forschungsobjekt zur Technologie
Ahmet Çakir
Zusammenfassung
Usability Engineering stellt die - vorerst - letzte Entwicklungsstufe im Bereich der so genannten Mensch- Maschine-Interaktion dar. Diese war Gegenstand zahlreicher Forschungsprojekte und fand zu Beginn der 80er Jahre einen Höhepunkt in der Begriffsbildung Software-Ergonomie. Das neu entstandene Wissen floss in Deutschland bald in die nationale Normung ein, aus der die jetzt ihrer Vollendung entgegengehende internationale Normung entstanden ist.
Während "Mensch-Maschine-Interaktion" bzw. "Software- Ergonomie" insbesondere für Außenstehende relativ diffuse Begriffe geblieben sind, ist Usability Engineering auf dem besten Wege, sich als eine Technologie zu etablieren. Hilfreich hierbei ist zum einen die Normung zur Usability bzw. zur "Gebrauchstauglichkeit", da mess- bzw. prüfbare Eigenschaften festgelegt wurden. Zum anderen macht die stürmische Entwicklung neuer Kommunikationsnetzwerke diese Fachrichtung auch für diejenigen interessant, die Software-Ergonomie lange Jahre ignoriert haben.
Inhaltsübersicht
- Entwicklungsgeschichte
- Ursprung und Beginn
- Aus den Anfängen der Mensch-Computer-Interaktion
- Von Benutzerfreundlichkeit zur Software-Ergonomie
- Vom Forschungsobjekt zum Normungsgegenstand
- Gesetze und Normen
- EU-Bildschirmrichtlinie
- Konzept und Inhalte der Normen zur Software-Ergonomie
- Usability Engineering - Schlagwort oder neue Technologie?
- Engineering von Software
- Gebrauchstauglichkeit als Qualitätskriterium für Software
- Realisieren, Messen und Prüfen
- Zur Effektivität von Usability-Methoden
- Ausblick - Bedeutungszuwachs durch neue Kommunikationsnetzwerke
- Literatur
Dieses Heft ist vergriffen, d.h. nicht mehr lieferbar. Eine Neuauflage ist nicht geplant. Die Beiträge aus diesem Heft sind jedoch noch separat und kostenpflichtig bei GBI-Genios erhältlich.





