HMD 212, 37. Jahrgang, April 2000
Usability Engineering
Herausgeber: Stefan Meinhardt
Architektur eines Simulationsbaukastens, basierend auf dem Komponentenmodell JavaBeans
Herbert Prähofer, Johannes Sametinger, Alois Stritzinger
Zusammenfassung
Modulare, hierarchische Modellierung und das Komponentenmodell JavaBeans bilden die Grundlage für die Entwicklung eines Kompontenrahmenwerkes zur Realisierung von Simulationsanwendungen. Systemtheoretische Formalismen stellen die formale Basis für die modulare, hierarchische Modellierung und Simulation dar; das Komponentenmodell JavaBeans wird als Implementierungplattform herangezogen. Das Ergebnis ist ein flexibles, mächtiges Baukastensystem, bestehend aus einer Reihe von Schnittstellenspezifikationen und einem Satz flexibler Simulationsbausteine zum interaktiven Aufbau neuer Simulationssysteme.
In der Folge präsentieren wir eine kurze Einführung in systemtheoretische Modellierungskonzepte und in die Konzepte von JavaBeans. Anschließend stellen wir die Grundkonzepte und die Gesamtarchitektur unseres Rahmenwerkes vor. Die Art und Weise, wie Simulationskomponenten über Schnittstellen hierarchisch gekoppelt werden, zeigen wir anhand von Komponenten zur Simulation von Systemen mit Stückgutcharakter. Abschließend fassen wir die gewonnenen Erkenntnisse zusammen und geben einen Ausblick auf weitere Arbeiten.
Inhaltsübersicht
- Einleitung
- Vision einer komponentenbasierten Simulationsentwicklungsmethodik
- Formale und technische Grundlagen
- Modulare, hierarchische Systemmodellierung
- Das Komponentenmodell JavaBeans
- Architektur
- Kopplung von Simulationskomponenten
- Basisbibliothek zur Stückgutverarbeitung
- Schnittstellendefinitionen
- Ressourcekomponenten
- Kopplung und Steuerung
- Visualisierungs-, Animations- und statistische Auswertungskomponenten
- Zusammenfassung und Ausblick
- Literatur






