HMD 213, 37. Jahrgang, Juni 2000
CSCW - Workflow und Groupware
Herausgeber: Heidi Heilmann
Ein Framework zur Identifikation des Workflow-Potenzials von Prozessen
Michael zur Mühlen, Christoph von Uthmann
Zusammenfassung
Obwohl das Engagement von Unternehmen im Bereich Workflow Management stetig zunimmt, steht eine systematische Lösung für ein grundlegendes Problem noch aus: Die Identifikation jener Prozesse, die durch Workflow-Anwendungen Gewinn bringend unterstützt werden können. In diesem Beitrag stellen wir ein Framework vor, das als Leitfaden zur Prozessevaluation bei der Auswahl und Einführung eines Workflow-Management-Systems dienen kann. Dieses Framework ist in drei Kategorien gegliedert: grundsätzliche Workflow-Eignung, organisatorische Rahmenbedingungen und Nutzenpotenziale einer Workflow- Automatisierung. Durch seine Ausrichtung als quantitatives Bewertungssystem ermöglicht dieser Ansatz dem Benutzer eine systematische Abschätzung des Potenzials von Geschäftsprozessen in Hinsicht auf ihre Umsetzung in einem Workflow-Management- System.
Inhaltsübersicht
- Vorgehensmodelle für Workflow-Projekte
- Entwicklung eines Frameworks zur Prozessbewertung
- Verwandte Publikationen
- Aufbau des Frameworks
- Ziele des Geschäftsprozessmanagements
- Koordinationsfunktionen des Workflow Managements
- Kriterien für die Identifikation des Workflow-Potenzials
- Grundsätzliche Workflow-Eignung
- Organisatorische Rahmenbedingungen
- Nutzeffekte einer Workflow-Automatisierung
- Bewertung des Workflow-Potenzials
- Einsatz des Frameworks
- Fallstudie
- Resümee und Ausblick
- Literatur
Dieses Heft ist vergriffen, d.h. nicht mehr lieferbar. Eine Neuauflage ist nicht geplant. Die Beiträge aus diesem Heft sind jedoch noch separat und kostenpflichtig bei GBI-Genios erhältlich.





