CSCW - Workflow und Groupware |
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Management komplexer Prozessmodelle |
Ansgar Schwegmann |
Zusammenfassung
In zahlreichen Unternehmen werden umfangreiche Prozessmodelle
erstellt und für unterschiedliche Zwecke wie beispielsweise
Reorganisation des Unternehmens (BPR), Dokumentation der
Ablauforganisation, Zertifizierung, Spezifikation von
Anwendungssystemen, Simulation oder Workflow Management
verwendet. Die Erfahrungen aus einem umfangreichen
Modellierungsprojekt bei der DeTe Immobilien zeigen, dass die
Erstellung und vor allem die kontinuierliche Erweiterung und
Aktualisierung komplexer Prozessmodelle mit zahlreichen
Teilprozessen eine anspruchsvolle und ressourcenintensive
Tätigkeit darstellt. Ohne adäquates Modellmanagement können
Änderungen bzw. Erweiterungen durch unterschiedliche
Interessensgruppen zu redundanten und inkonsistenten Strukturen
führen, die den Nutzen der Modellbildung beeinträchtigen.
In diesem Beitrag werden nach den Zielen und Rahmenbedingungen
des Komplexitätsmanagements und der Erläuterung wesentlicher
Grundbegriffe drei Aspekte beleuchtet, die für das Management
komplexer Prozessmodelle von besonderer Bedeutung sind: die
Erstellung von Modellierungsstandards, die Strukturierung von
Prozessen in einer Modelldatenbank und das Versionsmanagement.
Da die Vorgehensweise beim Management komplexer Prozessmodelle in
hohem Maße von den Konzepten und Funktionalitäten des verwendeten
Modellierungswerkzeugs abhängig ist, erfolgt dies unter
besonderer Berücksichtigung der Erfahrungen, die mit dem ARIS-
Toolset der IDS Scheer AG gemacht wurden.
Inhaltsübersicht
- Ziele und Rahmenbedingungen des Komplexitätsmanagements
- Grundbegriffe
- Vorgabe und Umsetzung von Modellierungskonventionen
- Strukturierung von Prozessmodellen
- Strukturierung von Objekten
- Strukturierung von Modellen
- Management von Versionen
- Literatur
HMD, Heft 213, Juni 2000
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