HMD Praxis der Wirtschaftsinformatik

ISSN 1436-3011

02.09.2010


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CSCW - Workflow und Groupware

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Management komplexer Prozessmodelle

Ansgar Schwegmann

Zusammenfassung

In zahlreichen Unternehmen werden umfangreiche Prozessmodelle erstellt und für unterschiedliche Zwecke wie beispielsweise Reorganisation des Unternehmens (BPR), Dokumentation der Ablauforganisation, Zertifizierung, Spezifikation von Anwendungssystemen, Simulation oder Workflow Management verwendet. Die Erfahrungen aus einem umfangreichen Modellierungsprojekt bei der DeTe Immobilien zeigen, dass die Erstellung und vor allem die kontinuierliche Erweiterung und Aktualisierung komplexer Prozessmodelle mit zahlreichen Teilprozessen eine anspruchsvolle und ressourcenintensive Tätigkeit darstellt. Ohne adäquates Modellmanagement können Änderungen bzw. Erweiterungen durch unterschiedliche Interessensgruppen zu redundanten und inkonsistenten Strukturen führen, die den Nutzen der Modellbildung beeinträchtigen.

In diesem Beitrag werden nach den Zielen und Rahmenbedingungen des Komplexitätsmanagements und der Erläuterung wesentlicher Grundbegriffe drei Aspekte beleuchtet, die für das Management komplexer Prozessmodelle von besonderer Bedeutung sind: die Erstellung von Modellierungsstandards, die Strukturierung von Prozessen in einer Modelldatenbank und das Versionsmanagement.

Da die Vorgehensweise beim Management komplexer Prozessmodelle in hohem Maße von den Konzepten und Funktionalitäten des verwendeten Modellierungswerkzeugs abhängig ist, erfolgt dies unter besonderer Berücksichtigung der Erfahrungen, die mit dem ARIS- Toolset der IDS Scheer AG gemacht wurden.

Inhaltsübersicht

  1. Ziele und Rahmenbedingungen des Komplexitätsmanagements
  2. Grundbegriffe
  3. Vorgabe und Umsetzung von Modellierungskonventionen
  4. Strukturierung von Prozessmodellen
    1. Strukturierung von Objekten
    2. Strukturierung von Modellen
  5. Management von Versionen
  6. Literatur

HMD, Heft 213, Juni 2000

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