HMD Praxis der Wirtschaftsinformatik

ISSN 1436-3011

02.09.2010


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Multimedia und Online-Dienste - Akzeptanz- und Entwicklungspotentiale

Andrea Müller, Isabel Karle

Zusammenfassung

Die modernen Informations- und Kommunikationstechniken lösen nach Auffassung vieler Experten einen fundamentalen gesellschaftlichen Umbruch aus. Information wird neben Arbeit und Kapital der wichtigste Produktionsfaktor, dessen Erschließung die Wettbewerbsfähigkeit und technologische Leistungsfähigkeit des Produktionsstandortes Deutschland signifikant beeinflusst. In unserem rohstoffarmen Hochlohnland wird die wirtschaftliche Überlebensfähigkeit entscheidend davon bestimmt, wie wir Information in Wissen überführen und als Rohstoff für Innovation nutzen können. Ob und in welchem Tempo die Ressource Information in Deutschland erschlossen und somit der Übergang zur Informationsgesellschaft vollzogen wird, hängt grundlegend von der Akzeptanz und Nutzung der Informations- und Kommunikationstechniken durch die Bevölkerung ab. Informationsgesellschaft bezeichnet eine Wirtschafts- und Gesellschaftsform, in der die Gewinnung, Speicherung, Verarbeitung, Verbreitung und Nutzung von Information und Wissen, einschließlich wachsender technischer Möglichkeiten der interaktiven Kommunikation, eine Schlüsselrolle spielen. Der voranschreitende Wandel wird in vielen Bereichen der Wirtschafts- und Arbeitswelt bereits heute deutlich. Elektronische Geschäftsprozesse zwischen verschiedenen Unternehmen (business-to- business) oder zwischen einzelnen Unternehmen und Verbrauchern (business-to-customer) nehmen in vielen Branchen bereits einen hohen Stellenwert ein.

Inhaltsübersicht

  1. Einführung und Grundlagen des Electronic Commerce (E-Commerce)
  2. Phase I: Interaktionstechnologien offline und online
    1. Kommunikation
    2. Service
    3. Zugang
  3. Phase II: Customer-Care und Advanced Electronic Commerce
    1. Branchen
    2. Technologien
    3. Zukünftige Anwendungen
  4. Phase III: Personalized Media Interaction
    1. Vernetzung des Lebensraumes
    2. Schnittstellen-Individualisierung und Electronic Services on demand
  5. Zusammenfassung
  6. Literatur

HMD, Heft 214, August 2000

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