Security Management |
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Security Management - Basis der Nutzung des E-Business |
Peter Artmann, Christian von Hammel, Karl Popp |
Zusammenfassung
Unter den Schlagworten E- und M-Business werden die
Systemlandschaften eines Unternehmens geöffnet und z.B. über
das Internet oder Telefonnetze mit Nutzern und anderen
Systemlandschaften verknüpft. Gleichzeitig werden neue
Anwendungen und Dienstleistungen durch die Nutzung
öffentlicher Netze auf der Basis neuer, komplexer
Systemarchitekturen geschaffen. Dies stellt eine
Herausforderung für die Absicherung solcher
Systemlandschaften dar, da die Sicherheitsrisiken von
bestehenden, geschlossenen Systemlandschaften durch weitere
Sicherheitsrisiken der neuen Techniken wie z.B.
Hackerangriffe, Fälschung von Nachrichten oder Denial-of-
Service-Attacken erweitert werden. Das Management solcher
Sicherheitsrisiken und deren Gegenmaßnahmen ist somit eine
notwendige Voraussetzung zur Nutzung der Potenziale des E-
und M-Business. Das Ziel ist letztlich die Absicherung
geschäftlicher Transaktionen auf der Basis der Möglichkeiten
der Infrastruktur- und Anwendungssicherheit. Um dieses Ziel
zu erreichen, widmet sich die Aufgabe Security Management der
Risikobetrachtung sowie der Planung, Realisierung und
Kontrolle von Sicherheitsmaßnahmen im Rahmen der
betrieblichen Unternehmensleitlinie für Sicherheit (Security
Policy). In der Praxis stellt man sich dabei
Herausforderungen wie Heterogenität der Systemlandschaften,
Verteilung der sicherheitsrelevanten Informationen sowie
konsistente und effiziente Administration von
Sicherheitsinformationen. Für diese Aspekte des Security
Managements werden Möglichkeiten und Grenzen von
Lösungsansätzen aufgezeigt.
Inhaltsübersicht
- Motivation
- Sicherheitsanforderungen an Transaktionen
- Security-Management-Aufgaben
- Security Policy
- Überwachung
- Änderungsmanagement
- Planen und Umsetzen
- Administrieren
- Komplexität des Security Managements
- Lösungsansätze für die Sicherheitsprobleme
- Die Heterogenität bleibt
- Consolidated Security Administration auf Prozessebene
- Der virtuelle Security-Datenpool
- Verzeichnisdienste
- Direkte Synchronisierung versus Softwareagenten
- Rollenbasierte Administration als Königsweg
- Sicherheitsserver als dezentrale Schaltstellen
- Anwendungssicherheit
- Intelligente Helfer im Netz
- Software mit Hintergrund
- Literatur
Dieses Heft ist vergriffen, d.h. nicht mehr lieferbar. Eine Neuauflage ist nicht geplant.
Die Beiträge aus diesem Heft sind jedoch noch separat und kostenpflichtig unter
www.genios.de erhältlich.
HMD, Heft 216, Dezember 2000
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