Strategisches IT-Controlling |
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Einführung einer IT-Leistungsverrechnung zur Unterstützung des strategischen IT-Controllings |
Claudia Bertleff |
Zusammenfassung
Die strategische Entscheidung, den IT-Bereich als Cost-
/Profit-Center oder Systemhaus zu führen, um die IT-Kosten
und -Leistungen transparenter zu gestalten und besser steuern
zu können, macht die Einführung einer IT-Leistungsverrechnung
nötig. Die IT-Leistungsverrechnung dient nicht nur der
Verrechnung der IT-Kosten, sondern liefert auch wichtige
Informationen für das strategische IT-Controlling. Für die
Einführung einer IT-Leistungsverrechnung wird die Definition
eines Abrechnungsmodells notwendig, in dem festgelegt wird,
welche Leistungen der IT über welche IT-Produkte dem Kunden
verkauft werden. Dieses Abrechnungsmodell ist abhängig von
der Zielsetzung, der Organisationsform der IT und deren
Umfeld. Die Abrechnung im Client-/Server-Umfeld ist durch
Besonderheiten (z.B. Heterogenität) komplexer als im
Großrechner-Umfeld. Durch Auswertungen der Daten der
Leistungsverrechnung können Informationen generiert werden,
die u.a. für die Steuerung und strategische Ausrichtung des
IT-Bereiches erforderlich sind. Diese Informationen gewinnen
zunehmend an Bedeutung aufgrund des derzeitigen Umbruchs in
der IT zum E-Business, wodurch die IT Bestandteil der
Geschäftsmodelle wird.
Inhaltsübersicht
- Ausgangssituation
- Auswirkungen der Organisationsformen auf die IT-Leistungsverrechnung
- Unterstützung des strategischen Controllings durch die IT-Leistungsverrechnung
- Einführung einer IT-Leistungsverrechnung
- Ziele der IT-Leistungsverrechnung
- Gestaltung des Abrechnungsmodells
- Produktbildung
- Besonderheiten der Client-/Server-Verrechnung
- Merkmale einer effizienten IT-Leistungsverrechnung
- Unterstützungsleistungen der USU AG
- Ausblick
HMD, Heft 217, Februar 2001
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