HMD 217, 38. Jahrgang, Februar 2001

Strategisches IT-Controlling

Herausgeber: Heidi Heilmann

Einführung einer IT-Leistungsverrechnung zur Unterstützung des strategischen IT-Controllings

Claudia Bertleff

Zusammenfassung

Die strategische Entscheidung, den IT-Bereich als Cost-/Profit-Center oder Systemhaus zu führen, um die IT-Kosten und -Leistungen transparenter zu gestalten und besser steuern zu können, macht die Einführung einer IT-Leistungsverrechnung nötig. Die IT-Leistungsverrechnung dient nicht nur der Verrechnung der IT-Kosten, sondern liefert auch wichtige Informationen für das strategische IT-Controlling. Für die Einführung einer IT-Leistungsverrechnung wird die Definition eines Abrechnungsmodells notwendig, in dem festgelegt wird, welche Leistungen der IT über welche IT-Produkte dem Kunden verkauft werden. Dieses Abrechnungsmodell ist abhängig von der Zielsetzung, der Organisationsform der IT und deren Umfeld. Die Abrechnung im Client-/Server-Umfeld ist durch Besonderheiten (z.B. Heterogenität) komplexer als im Großrechner-Umfeld. Durch Auswertungen der Daten der Leistungsverrechnung können Informationen generiert werden, die u.a. für die Steuerung und strategische Ausrichtung des IT-Bereiches erforderlich sind. Diese Informationen gewinnen zunehmend an Bedeutung aufgrund des derzeitigen Umbruchs in der IT zum E-Business, wodurch die IT Bestandteil der Geschäftsmodelle wird.

Inhaltsübersicht

  1. Ausgangssituation
  2. Auswirkungen der Organisationsformen auf die IT-Leistungsverrechnung
  3. Unterstützung des strategischen Controllings durch die IT-Leistungsverrechnung
  4. Einführung einer IT-Leistungsverrechnung
    1. Ziele der IT-Leistungsverrechnung
    2. Gestaltung des Abrechnungsmodells
    3. Produktbildung
    4. Besonderheiten der Client-/Server-Verrechnung
  5. Merkmale einer effizienten IT-Leistungsverrechnung
  6. Unterstützungsleistungen der USU AG
  7. Ausblick
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