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Zertifizierung von IT-Wissen |
Thomas W. Michel |
Zusammenfassung
"In einer Zeit des dramatischen Wandels gehört die Zukunft
denen, die dazulernen. Die sich mit dem Gelernten begnügen,
sind gerüstet für eine Welt, die schon nicht mehr existiert."
Eric Hoffer, Vanguard Management, 1989.
Im Folgenden sollen am Beispiel des Europäischen Computer-
Führerscheins (ECDL) die Zertifizierung von
Anwenderkenntnissen im IT-Bereich betrachtet werden. Der ECDL
wird in weltweit über 8000 Testzentren abgenommen. Das
Programm selbst haben über eine Million Kandidaten
durchlaufen. In Deutschland wird er zurzeit in ca. 700
Zentren geprüft. Diese Prüfungszentren sind flächendeckend in
der Bundesrepublik vertreten. Die Prüfungen werden online
abgenommen, dabei befindet sich der Kandidat im Gegensatz zu
anderen Testverfahren während des gesamten Tests online. Dies
setzt sowohl auf der Seite der Testzentren als auch auf der
Seite des Testanbieters eine abgestimmte IT-Infrastruktur
voraus, auf die im Folgenden näher eingegangen wird. Ein
weiterer Schwerpunkt dieses Aufsatzes wird auf der Methode
der Testentwicklung, Evaluation und des Monitoring liegen.
Voraussetzung für psychometrische Testverfahren ist eine
bestimmte Abfolge in der Einführung neuer Tests, von der
Erstellung des ersten Blueprints bis zum lauffähigen Test.
Hierbei werden die Begriffe von Reliabilität und Validität
von Tests im Fokus liegen. Abschließend sollen
Weiterentwicklungen des Europäischen Computer-Führerscheins
skizziert werden.
Inhaltsübersicht
- Der Europäische Computer-Führerschein
- Das Online-Testverfahren
- Die Testentwicklung
- Die Evaluation von IT-Tests
- Weiterentwicklungen und neue Ansätze
- Literatur
HMD, Heft 218, April 2001
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