HMD 220, 38. Jahrgang, August 2001

Mobile Commerce

Herausgeber: Andreas Meier

Positionsbasierte Leistungsangebote für den mobilen Handel

Rolf Gasenzer

Zusammenfassung

Die aktuelle Diskussion um das Phänomen von Mobile Commerce (M-Commerce) wird oft durch die immer wiederkehrende Fragestellung nach den Erfolg versprechenden Anwendungen geprägt (aus dem amerikanischen Sprachraum stammt dazu die etwas martialisch anmutende Formulierung "Killer Application"), die den beteiligten Partnern an der Wertschöpfungskette eines M-Commerce-Geschäftsmodells eine nachhaltige wirtschaftliche Aktivität auf diesem Sektor ermöglichen sollen. Wenn wir das Gebiet des Mobile Commerce als ein Teilgebiet des Electronic Commerce betrachten, müssen wir uns vorab den Merkmalen zuwenden, welche M-Commerce innerhalb der neuen Ansätze rund um E-Commerce und damit im weiteren Sinne auch rund um E-Business spezifisch kennzeichnen. Daraus sind Überlegungen abzuleiten, inwieweit dem operativen Marketing dadurch neuartige Instrumente in die Hand gegeben werden. Aufgrund von Bedürfnisstrukturen beim Anwender gilt es dann, anhand von Anwendungsszenarien die notwendige und einsetzbare Infrastruktur an Informatik- und Telekommunikationsmitteln (insbesondere Mobilkommunikationsmittel) für die Realisierung derartiger Anwendungen darzustellen.

Inhaltsübersicht

  1. Einordnung von M-Commerce
  2. Positionsbasierung als wesentliches Merkmal des M-Commerce
  3. Ausgangslage im Markt
    1. Marktpenetration und Mobilkommunikationstechnologien
    2. Bezüge zum operativen Marketing
  4. Partner und Interessenausgleich in der Wertschöpfungskette
  5. Anwendungsszenarien und Realisierungsüberlegungen
    1. Szenarien für Mobilkommunikationsanwendungen rund um die Uhr
    2. Ortung und Positionierung des Anwenders
    3. Anwendungsportfolios in Zusammenhang mit der Positionierungsgenauigkeit
    4. Einbindung variabler Orts- und Zeitstrukturen
    5. Architekturüberlegungen für positionsbasierte Anwendungen
  6. Literatur
Bestellen Sie ein Probeabo!
HMD Best Paper Award 2011
MKWI
IT-Governance Heft 10 befasst sich mit Datenschutz