Elektronische Märkte |
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Elektronische Märkte im Überblick |
Stefan Klein, Marcel Gogolin, Martin Dziuk |
Zusammenfassung
Bereits 1987 formulierten Malone et al. die auf
transaktionskostentheoretischen Erwägungen begründete
Vermutung, dass die Verbreitung von Informations- und
Kommunikationstechnik zu einer Ausweitung marktlicher Formen
des wirtschaftlichen Leistungsaustauschs führen würde. Eine
starke Ausweitung elektronischer Märkte ist empirisch erst im
Zusammenhang mit dem Internetboom Ende der 90er Jahre
nachweisbar. Allerdings ist erst ein Bruchteil der etwa 1500
elektronischen Marktplätze, die weltweit ermittelt wurden
[Berlecon Research 2001], auch wirtschaftlich erfolgreich.
Vor dem Hintergrund einer 15-jährigen Geschichte von
überzeugender ökonomischer Logik und in der Praxis
verbreiteten enttäuschten Erwartungen werden in dem
vorliegenden Beitrag die Grundlagen elektronischer Märkte
knapp resümiert, ihre Entwicklung rekonstruiert und ein
Ausblick auf zu erwartende Entwicklungen versucht. Aus Sicht
der beteiligten Unternehmungen stellen sich dabei drei
Fragen:
- Welche Vorteile besitzen elektronische Märkte gegenüber anderen Koordinationsmechanismen?
- Welche Gestaltungsparameter beeinflussen den Erfolg elektronischer Märkte?
- Unter welchen Rahmenbedingungen sind elektronische Märkte erfolgreich?
Inhaltsübersicht
- Elektronische Märkte - Definition und Abgrenzung
- Gestaltungsoptionen elektronischer Märkte
- Gestaltungsparameter elektronischer Märkte
- Grundtypen elektronischer Märkte
- Die Entwicklung elektronischer Märkte - Theorie und Praxis
- Hypothese 1: "Move to the Market"
- Elektronische Märkte in der Praxis
- Hypothese 2: "Mixed Mode"
- Erfolgsfaktoren elektronischer Märkte
- Entwicklungstrends und Ausblick
- Literatur
HMD, Heft 223, Februar 2002
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