HMD 223, 39. Jahrgang, Februar 2002
Elektronische Märkte
Herausgeber: Heidi Heilmann
Expertenrat in E-Marketplaces
Roland M. Müller, Myra Spiliopoulou, Hans-J. Lenz
Zusammenfassung
Elektronische Marktplätze werden zunehmend für den Erwerb von Gütern und Dienstleistungen eingesetzt. In diesem Beitrag betrachten wir Marktmechanismen für ein immaterielles und scheinbar nicht vermarktbares Gut, nämlich Wissen. Elektronische Wissensmärkte ermöglichen die Wissensübertragung gerade in Organisationsformen wie virtuellen Unternehmen und strategischen Allianzen, in denen eine übergeordnete, koordinierende und zielbestimmende Instanz nicht vorhanden ist. Zur Ausschöpfung des damit verbundenen Potenzials sind allerdings marktgesteuerte Kompensationen und eine entsprechende Qualitätssicherung notwendig.
Inhaltsübersicht
- Einführung
- Wissen als Marktgut
- Ein Modell für elektronische Wissensmärkte
- Gestaltungsdimensionen eines elektronischen Wissensmarktes
- Teilnehmerbeziehung
- Kompensationsmodelle
- Qualitätssicherung
- Dynamische Aspekte eines elektronischen Wissensmarktes
- Geschäftssicht
- Transaktionssicht
- Servicesicht
- Kommunikationsinfrastruktur
- Gestaltungsdimensionen eines elektronischen Wissensmarktes
- Beispiele elektronischer Wissensmarktplätze
- E-Lance
- InfoSphinx
- Keen
- ProConsult
- Fazit
- Literatur





