Elektronische Märkte |
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Elektronischer Marktplatz zur Personal-Akquisition |
Susanne Klaue |
Zusammenfassung
Jobbörsen im Internet sind elektronische Marktplätze, die
Stellenangebote und Stellengesuche zusammenbringen. Allein im
deutschsprachigen Raum gibt es derzeit ca. 300 Jobbörsen.
Trotz der großen Zahl an Unternehmen, die Jobbörsen im
Internet betreiben, unterscheiden sich die Anbieter sehr
stark hinsichtlich Qualität und Quantität [Mülder et al.
2000].
Aus diesem Grund wurde im hier beschriebenen
Forschungsprojekt entschieden, eine Jobbörse mit einigen
Besonderheiten zu etablieren: Der elektronische Marktplatz
zur Personal-Akquisition soll dem Nutzer die Gelegenheit
bieten, seine Angaben frei in Textfelder einzugeben. Es soll
möglich sein, Daten in unscharfer Form, das heißt z.B. "ein
Gehalt von ungefähr 3.000 Euro" bzw. "eine wöchentliche
Arbeitszeit von etwa 30 Stunden" einzugeben. Als Nutzer
sollen sowohl Privatpersonen als auch Jobvermittlerfirmen und
Unternehmen angesprochen werden, deshalb wird unterschieden,
ob der Nutzer eine Stelle sucht (Sell-agent) oder anbietet
(Buyagent). Die Eingabeoberfläche ist bei beiden Varianten
minimal unterschiedlich, wobei alle Daten, die für eine
optimierende Jobsuche bzw. ein Jobangebot relevant sind,
abgefragt werden. Nach der Eingabe wird ein Softwareagent
initiiert, der die Verhandlung durchführt und anschließend
den Nutzer per E-Mail über das Ergebnis informiert.
Schwerpunkt im Projekt ist vorrangig die Umsetzung dieser
Ideen und nicht die Berücksichtigung der rechtlichen Aspekte
einer Personalvermittlung/Zeitarbeit.
Inhaltsübersicht
- Aktueller Stand der elektronischen Marktplätze zur Personal-Akquisition
- Merkmale des elektronischen Marktplatzes zur Personal-Akquisition
- Darstellung der informationstechnischen Lösung
- Planungshorizont / Stand der Entwicklungen und Ausblick
- Literatur
HMD, Heft 223, Februar 2002
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