HMD 223, 39. Jahrgang, Februar 2002
Elektronische Märkte
Herausgeber: Heidi Heilmann
Intelligente SW-Agenten bei der öffentlichen Auftragsvergabe Rahmenbedingungen
Anwendungsbereiche - Exemplarisches Beispiel
Heiko Schinzer, Jochen Linnhoff
Zusammenfassung
Mit der Industrie entdecken auch die öffentlichen Verwaltungen das Internet als Möglichkeit, die Schlagworte schlank, effizient und bürgerfreundlich miteinander in Einklang zu bringen. Für die öffentliche Auftragsvergabe hat der Gesetzgeber dabei aber einen klaren Rahmen gesteckt, in dem sich die Auftraggeber bewegen müssen, um schließlich einem der Bieter den Zuschlag zu erteilen. Dieser Rahmen ist streng formalisiert und kann daher auch durch Softwarelösungen unterstützt werden. Mit intelligenten SW- Agenten stehen hier Instrumente zur Verfügung, die Auftraggeber und Bieter bei der Abwicklung dieser sehr formalen und komplexen Prozesse unterstützen könnten. Der Beitrag konzentriert sich nach einer knappen Vorstellung der Prozessschritte einer elektronischen Auftragsvergabe und einer begrifflichen Einordnung der intelligenten SW-Agenten auf die Darstellung potenzieller Einsatzgebiete sowie die Vorstellung einer ersten, prototypischen Entwicklung.
Inhaltsübersicht
- Vergabeprozesse im Überblick
- Vorbereitungsphase - der interne Prozess
- Bekanntmachungsphase
- Angebots- und Wertungsphase
- Durchführungsphase
- Intelligente Softwareagenten - eine begriffliche Einordnung
- Einsatzgebiete für Agenten in der elektronischen Vergabe auf Seiten des öffentlichen Auftraggebers
- Vorbereitungsphase
- Prüfung der Angebote
- Auswertungen zur Korruptionsaufdeckung
- Entwurf eines Agenten zur Durchführung einer automatisierten Marktanalyse
- Spezifikation der Problemstellung und Realisierung
- Mögliche Erweiterungen
- Fazit und Ausblick
- Literatur






