HMD 224, 39. Jahrgang, April 2002

Zahlungssysteme / E-Banking

Herausgeber: Heinz Sauerburger

Marktchancen E-Payment

Manfred-Kaspar Wolff

Zusammenfassung

Das Angebot an verschiedenen Zahlungssystemen boomt. Gleichwohl führt dies nicht automatisch zu einem Wettbewerb um Innovationen und Effizienzsteigerung im Schumpeter´schen Sinne, sondern zunächst zu einer Zersplitterung des Marktes in zahlreiche proprietäre Anbieter miteinander inkompatibler Systeme. Für einen Überblick lassen sich diese Systeme einteilen nach vorausbezahlten ("Prepaid") und kreditbasierten ("Postpaid") Verfahren bzw. auch nach Höhe der zu bezahlenden Beträge zwischen Kunden und Händlern ("Micro- oder Macropayment"). Die Funktionsweise der einzelnen Elemente eines Zahlungssystems ist grundsätzlich ähnlich und kann in einheitlichen Grafiken dargestellt werden. Zahlungsarten im E-Payment brauchen in absehbarer Zeit jedoch wirtschaftlichen Erfolg, um weiter bestehen zu können. Eine klare Übersicht hierzu bildet das System- Wirtschaftlichkeits-Gebirge: Es werden sich, so die These, diejenigen durchsetzen, die Erfolg in der Distribution haben, ihre Kräfte/Systeme konzentrieren können und damit die Profitabilitätsgrenze nach oben am schnellsten durchbrechen.

Inhaltsübersicht

  1. Entwicklung des E-Payment durch den Bedarf am Markt
  2. Anforderungen an Bezahlsysteme aus Kunden- und Händlersicht
  3. Struktur verschiedener E-Payment-Verfahren
    1. Prepaid-Verfahren
    2. Postpaid- bzw. Debit-Verfahren
  4. Standardablauf
  5. Vision
Bestellen Sie ein Probeabo!
HMD Best Paper Award 2011
MKWI
IT-Governance Heft 10 befasst sich mit Datenschutz